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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1732
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
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ra-fork ist jetzt online.

Hallo..uns wurde beim einzug verschwiegen das im Miethaus eine

Kundenfrage

Hallo..uns wurde beim einzug verschwiegen das im Miethaus eine Hundezucht betrieben wird,ausserdem die mitnutzung einer Terasse versprochen auf dieser laufen aber von morgens bis abends die Hunde rumm,nach einer beschwerde beim Vermieter teilte dieser uns mit wir sollen nicht so einen Wind machen,man müsse sich hald anpassen! Wir bezahlen Nebenkosten die auch Heizung beinnhaltet diese aber abgeschaltet ist...wir 3 sind alle krank..nebenhöhlen und stirnhölenentzündung.Wir haben per einschreiben die wohnung zum 30.09.2012 gkündig,der Vermieter hat darauf bis heute nicht reagiert,stattdessen einen Brief vor die Wohnungstür gelegt,worin steht das er nach 4 Wochen die gesetzlichen Nebenkosten erhöen würde.Eine bearbeitungsgebür von 20€ und 12% Zinsen berechnet weil wir einen teil der Nebenkosten einbehalten haben da ich keine Heizung bezahle die eh nicht funktioniert.Ausserdem geht die Mieterin im Erdgeschoss (eine Tochter des Hausherren) einer Nebenbeschäftigung der besonderen Art nach was ich meinen Kindern 5 und 11 nicht zumuten möchte.Reichen diese Gründe um auf die gesetzlichen Kündigungszeiten nicht eingehen zu müssen? ..MFG Sperl
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wann genau sind Sie denn eingezogen ?

Haben Sie denn bereits einen neuen Mietvertrag unterschrieben ?

Haben Sie Beweise für ein mögliches Gerichtsverfahren gesichert bzw. können das noch tun (Zeugen, Fotos, ) ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo..eingezogen sind wir am 01.08.2012..wir haben einen neue Wohnung und einen Mietvertrag unterschrieben ja.Wir haben Zeugen und Fotos..der Vermieter ist bekannt wie wir im Nachhinein erfahren haben Mieter versprechen zu geben aber nicht zu halten und dann überhöte Nebenkosten zu vordern,ein Freund meiner Verlobten hat bereits über einen Anwalt gegen den Vermieter geklagt.

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte: 



Frage 1:
"Reichen diese Gründe um auf die gesetzlichen Kündigungszeiten nicht eingehen zu müssen?"



Im Zweifel müsste darüber ein Gericht befinden, wobei Ihre Chancen nach Ihren Angaben durchaus höher zu bewerten sind.

Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ist in § 543 BGB geregelt. Sie benötigen also einen Grund, der unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist unzumutbar macht.

Hier führen Sie gleich mehrer Grunde an, die in der Zusammenschau eine fristlose Kündigung rechtfertigen können:


-) verschwiegene Hundezucht im Haus

-) dadurch Nichtnutzbarkeit der zugesagten Terrasse

-) abgeschaltete Heizung

-) Nebenkostenerhöhungsverlangen nach nur 4 Wochen

-) Nebenbeschäftigung der Tochter




Im Grunde hätten Sie den Vermieter erst einmal abmahnen müssen, § 543 III BGB. Dieses Erfordernis entfällt aber nach § 543 II Satz 2 BGB, wenn eine Frist oder Abmahnung offensichtlich keinen Erfolg verspricht bzw. die sofortige Kündigung aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen gerechtfertigt ist.



Dies dürfte bei der Menge an Gründen und auch der Persönlichkeitsstruktur des Vermieters für Sie kein Problem sein.


Wichtig ist nur, dass Sie die beweise für ein Verfahren sichern und im Fall der Fälle parat haben. Dokumentieren Sie auch die Übergabe der Wohnung sorgfältig und unter Zeugen.






Raphael Fork

-Rechtsanwalt-

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
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