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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26432
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, habe eine Nebenkostenabrechnung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

habe eine Nebenkostenabrechnung erhalten. Miete 380,-, NK pauschal 90,-,
soll jetzteine Nachzahlung von 1197,- Euro leisten, und monatl. ab sofort monatl. 197,- Euro NK zahlen.
Das sind mehr als 100%, ist das zulässig, kann ich den Mietvertrag auf Grund dieser Tatsache kurzfristig kündigen? Ab wann muß ich die erhöhten NK zahlen,muß ich überhaupt diese Erhöhung so hinnehmen?
Vielen Dank
S. Bienert
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Können Sie aus der Nebenkostenabrechnung die Ursache für die Kostensteigerung ersehen?

Hat der Vermieter im Vergleich zum Vorjahr etwas geändert (anderer Hausmeisterdienst, anderer Umlageschlüssel?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Kann ich nicht beantworten, habe mit einem ehemaligen Mieter gesprochen der im April ausgezogen ist und 2 Jahre im Haus gewohnt hat. Dieser hat nie eine NK Abrechnung erhalten. Erst nach Aufforderung seiner Anwältin, da auch da Rechtsstreit bezügl. der einbehaltenen Kaution vorliegt.


Hausmeisterservice ist im Mietvertrag nicht vereinbart gewesen.


So wie ich es herauslese, ist nach m2 berechnet worden, da keine Zähler vorhanden sind.


m2meiner Wohnung sind 54.


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht:

Zunächst zu Ihren Fragen:

Die Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlung ist nur für die Zukunft möglich. Also beginnend mit dem auf die Aufforderung folgenden Monat.

Die Erhöhung ist nach Ansicht des BGH dergestalt vorzunehmen, dass der Nachzahlbetrag in Ihrem Falle 1197 EUR durch 12 geteilt wird und auf die bisherige Nebenkostenvorauszahlung aufgeschlagen wird. In Ihrem Falle wäre es eine Erhöhung im 99,75 EUR auf 189,75 EUR.

Eine darüberhinausgehende Erhöhung ist nicht zulässig. Vor allem sind keine Zuschläge möglich.

Sie müssen also die Nebenkostenerhöhung grundsätzlich auf eine Höhe von 189,75 EUR hinnehmen.

Ein Sonderkündigungsrecht ergibt sich daraus nicht.

Sie sollten sich jedoch unbedingt die Nebenkostenabrechnung des Vorujahres von der Anwältin geben lassen und die Nebenkostenabrechnungen miteinander vergleichen.

Eine falsche Nebenkostenabrechnung kann ein Ansatzpunkt für die Bekämpfung der Betriebskostenvorauszahlung sein.

Sie sollten vor allem signifikante Kostensteigerungen überprüfen, also ob der Vermieter bei diesen Steigerungen wirtschaftlich gehandelt hat.

Sofern keine Zähler vorhanden sind, werden schon Heizkosten und Warmwasser zwingend zu beanstanden sein, da diese beiden Kosten verbrauchsabhängig abzurechnen sind.

Der Weg die zu hohe Vorauszahlung zu bekämpfen führt also über die Bekämpfung der Betriebskostenabrechnung.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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