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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3316
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
55358529
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RARobertWeber ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanwälte, mein Anliegen ist folgendes: Im

Kundenfrage

Sehr geehrte Rechtsanwälte,
mein Anliegen ist folgendes:
Im Juni letzten Jahres zog ich aus meiner alten Wohnung aus. Ich habe fristgerecht gekündigt und bin ca 2 Wochen vor Beendigung des Mietverhältnisses "zum Großteil" ausgezogen. Leider fand ich aufgrund meiner ARbeitszeiten keine Zeit mehr, den Rest meiner Sachen zu holen. Vieles davon war auch nicht von Wert.
Jedoch befindet sich bis zum heutigen Tage mein Fahrrad im Besitz meines Vermieters, welches er inzwischen offenbar selbst benutzt. Dieses war zu jener Zeit noch im Keller gelagert. Meine Freundin hat es vor 2 Tagen vor seiner Haustüre fotografiert.
Nun meine Frage: Wie lange habe ich ein Recht darauf, dieses Fahrrad auch im Nachhinein zurück zu fordern?
Er hat mich bislang nicht schriftlich dazu aufgefordert, es abzuholen.
(Anmerkung: Ich bin ohne Mietschulden aus der Wohnung ausgezogen und habe ihm bereits damals die Kaution überschrieben, da einige ARbeiten nach Auszug fällig waren. In diesem Schreiben war eine Klausel, dass er durch diese Überschreibung keine weiteren Forderungen gegenüber mir geltend machen kann. Er hat das so unterschrieben.)

Für Ihre Auskunft wäre ich sehr dankbar, da dieses Fahrrad nicht gerade billig war.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Bachmaier
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihr Herausgabeanspruch verjährt nach 30 Jahren. Sie können das Fahrrad also noch herausverlangen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrter RA Weber,
vielen Dank für Ihre Antwort, sie hilft mir sehr weiter.

Eine Anschlussfrage bleibt allerdings noch:
Was kann ich unternehmen wenn mein ehemaliger Vermieter sich weigert, mein Eigentum herauszugeben, bzw. es tatsächlich auf einen Rechtsstreit anlegen würde?
Schließlich hat er ja auch, ohne mich nochmals schriftlich aufzufordern alles ausgeräumt etc.
Für den Fall, dass ich es einklagen müsste, wer müsste in diesem Fall für die Kosten aufkommen?

Mit freundlichen Grüßen,
S.B.

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn er die Herausgabe verweigert, müßten Sie in der Tat Klage erheben. Zuständig wären die Gerichte am Wohnort des Vermieters.

Sie müßten die Kosten vorlegen, der Verlierer des Rechtsstreites dann endgültig bezahlen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bitte um eine kurze Mitteilung, ob Rück- oder Verständnisfragen existieren. Ansonsten bitte ich entsprechend der Regeln der Plattform um eine Bewertung der Antwort, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Vielen Dank im Voraus,
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt