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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17028
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Heute hatte ich einen Termin mit der Wohnungsgesellschaft meines

Beantwortete Frage:

Heute hatte ich einen Termin mit der Wohnungsgesellschaft meines ehem. verstorbenen Lebensgefährten.
Ich habe ihn betreut und hatte auch Zugang zur Wohnung. Er wurde auch vom Pflegedienst zweimal täglich betreut.
Sie hatten keinen Schlüssel, da ausgemacht wurde, dass er öffnet wenn sie klingeln. Als er tagelang nicht geöffnet hatte, wurde ich vom Pflegedienst informiert. Dann wurde die Wohnung nach einer Woche durch die Polizei geöffnet, und neues Schloss eingebaut. Die Schlüssel verblieben eine zeitlang bei der Polizei, dann bekam der Vermieter die Schlüssel.
Todeszeitraum: 27.04. - 05.05.2012 lt. Sterbeurkunde. Die Beerdigung wurde von den Erben der weit weg wohnt, bezahlt, die nur mündlich angekündigt haben, sobald diese vom Nachlassgericht angeschrieben werden, werden Sie das Erbe ausschlagen.
Die Wohnungsgesellschaft wollte das Nachlassgericht anschreiben. Was allerdings nicht passiert (Unterlagen sind angeblich verloren gegangen) Nach dem ich angekündigt habe, die Wohnung aufzulösen, wenn das Erbe ausgeschlagen wird, in schriftlicher Form. Sagte der Sachbearbeiter das wäre in Ordnung, ihm wäre egal wer die Wohnung auflöst.
Letzte Woche sagte man mir, das sie eine Entrümplungfirma beauftragt haben. Aufgrund dessen schrieb ich den Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft an, um den Sachverhalt zu klären, da wir was anderes ausgemacht haben und mein verstorbener Ex, seinen letzten Willen im Beisein meines Schwagers, geäußert hat, dass wir nach seinem Tod die räumen sollen. Den Brief schickte ich an den bekannten Erben per E-Mail. Dieser reagierte prompt. Er sagte das Erbe wurde nicht ausgeschlagen, und die Herren der Wohnunggesellschaft haben nicht das Recht die Wohnung zu räumen. Im Auftrag des Erben ging ich heute zum ausgemachten Termin, um meine persönlichen Sachen rauszuholen und auch zu fotografieren. Von einigen Gegenständen habe ich sogar noch Rechnung die auf meinem Namen ausgestellt sind. Mir wurde die Herausgabe verweigert. Der Zustand der Wohnung war kathastrophal durchwühlt worden, der Hauswart hat es bei diesem Termin zugegeben. Mir ist aufgefallen, dass ein Gegenstand fehlte. Um zu überprüfen was noch fehlt, blieb mir keine Zeit. Wie gehe ich nun weiter vor, was kann ich tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie müssen die Erben anschreiben, auflisten was von den Gegenständen Ihr Eigentum ist, wenn möglich die Rechnungen in Kopie beifügen.

Dan fordern Sie die Herausgabe nach § 985 BGB und setzen eine bestimmte oder bestimmbare Frist binnen derer Sie die Gegenstände erwarten

Bei fruchtlosem Fristablauf drohen Sie mit einer Herausgabeklage und einer Strafanzeige wegen Unterschlagung.

Sollte der Hauswart etwas mitgenommen haben , drohen Sie ihm eine Strafanzeige an.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 


Sie müssen die Erben anschreiben, auflisten was von den Gegenständen Ihr Eigentum ist, wenn möglich die Rechnungen in Kopie beifügen. -"Von der Röhrenanlage, die er mir gebaut hatte und die ich zur Reparatur bei ihm hatte, liegen mir keine Rechnungen vor"


 


Dan fordern Sie die Herausgabe nach § 985 BGB und setzen eine bestimmte oder bestimmbare Frist binnen derer Sie die Gegenstände erwarten. - "Welche Frist ist üblich?"


Bei fruchtlosem Fristablauf drohen Sie mit einer Herausgabeklage und einer Strafanzeige wegen Unterschlagung.


 


Sollte der Hauswart etwas mitgenommen haben , drohen Sie ihm eine Strafanzeige an. - "schriftlich androhen?"

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ja Sie erledigen alles schriftlich, am besten nicht per Mail sondern per Brief.

Wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich höflich um positive Bewertung

danke

Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.