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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

folgendes: ich habe am 9.9.11 einen mietvertrag unterschrieben,

Kundenfrage

folgendes: ich habe am 9.9.11 einen mietvertrag unterschrieben, worin steht das die warmmiete 550 euro beträgt und wasser bzw abwasser mit in den kosten enthalten sind.

am 24.02.12 jedoch wurde von uns mehr oder weniger verlangt einen neuen mietvertrag zu unterschreiben worin dann auf einmal in einer sondervereinbarung steht, das wasser und abwasser selbst vom mieter (uns) zu tragen seien. daher wir keinen ärger wollten haben wir das unterschrieben und müssen seid dem wasser und abwasser jeden monat seperat bezahlen.

meine fragen: ist die zusatzvereinbarung gültig? 2. frage: kann man den mietvertrag anfechten ( Es soll nämlich eine Pauschalmiete sein, denn man hat uns nur von 550 warm erzählt, von kaltmiete ist nie nen wort gefallen)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Eine Änderung des Mietvertrages ist jederzeit möglich, wenn dies nicht einseitig geschieht, sondern durch bei Seiten vereinbart wird.

Insofern ist die getroffene Vereinbarung über die Tragung der Kosten für Wasser und Abwasser zulässig und damit auch wirksam.

Wenn Sie an der Pauschalmiete hätten festhalten wollen, hätten Sie die neuerliche Vereinbarung nicht unterzeichnen dürfen.

Eine Anfechtung der Vereinbarung ist nur dann möglich, wenn Sie der Vermieter unter Vortäuschung falscher Tatsachen oder durch Androhung eines Übels zum Abschluss der Vereinbarung gebracht hätte.

Leider dürften die Aussichten schlecht sein, hier überhaupt noch etwas machen zu können, da Sie die Vereinbarung schon im Februar geschlossen haben und seitdem bereits die zusätzlichen Kosten bezahlen.

Ich bedauere, Ihnen keine erfreulichere Antwort geben zu können, aber die Rechtslage ist ungünstig.