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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 2918
Erfahrung:  Rechtsanwalt, LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

Es wäre toll und wäre irrsinnig dankbar Hilfe zu bekommen.

Kundenfrage

Es wäre toll und wäre irrsinnig dankbar Hilfe zu bekommen. Als Laie ist man total aufgeschmissen. Ich habe folgendes Anliegen: Der Laptop meines Mitbewohners ging von einem Tag auf den anderen auf einmal nicht mehr (funktionierte nicht mehr). Ich hatte am Vortag Besuch (insgesamt drei Personen, die ich ca. 15 min. unbeaufsichtigt ließ). Diese Tatsache, wird mir jetzt zum Verhängnis, meine Vermieterin, die Mutter meines Mitbewohners, drohte mir vor zwei Tagen am Telefon mit: "Entweder du bezahlst den Laptop (1400 Euro möchten sie) oder du kannst gehen." Sie meinte, ich wäre für meine Gäste verantwortlich und in diesen 15min. wo ich nicht da war, hätten meine Gäste ihn anscheinend ruiniert oder ruinieren können. Gilt diese Aufforderung als fristlose Kündigung? Denn ich würde gerne so schnell wie möglich ausziehen... mir und meinen Freunden wird etwas unterstellt, dass wir nicht getan haben (dazu hatten wir noch zwei andere Laptops in Benützung, meinen und einen meiner Besucher, wir haben den LP meines Mitbewohners nicht angerührt, außerdem stand er auf dem Küchentisch und wir verbrachten die ganze Zeit auf der Terrasse). Um was es mir geht ist, dass ich am liebsten gleich ausziehen würde und keine 3monatige KÜndigungsfrist mehr einhalten möchte, denn ich bin ab dem nächsten Monat sowieso im Ausland. Ursprünglich hätte ich einen Untermieter für diese Zeit finden sollen, aber auch hier, stellt sich mein Mitbewohner als nicht sehr kooperativ heraus, da er zwar mit dem Mitbewohner einverstanden sein will, jedoch keinen Zeitaufwand betreiben möchte (wie z.B. zuhause zu sein, wenn potentielle Untermieter kommen, sich E-mails durchzulesen, die ich ihm ausgedruckt habe, sowie zu putzen, was ebenfalls nötig ist, wenn die Wohnung fremden, potentiellen Mietern,vorgestellt werden soll... gibt es da für mich nicht eine Möglichkeit unter diesen Umständen, schon früher gehen zu können, keinen Nachmieter mehr suchen zu müssen? Vor allem, haben sie keinen Beweis in Händen, der bestätigt, dass wir seinen 3 Jahre alten Lp ruiniert haben und wenn sie so eine Aussage macht wie "Entweder du zahlst, oder du bist draußen", ändert sich die Situation für den Mieter dann nicht? Denn die Sache mit dem Laptop hat eigentlich nichts mit meiner MIete zu tun, solange ich bezahle, dürfte ich drinnen bleiben. Die Sache mit dem Laptop ist wieder eine andere Geschichte. Meine Vermieterin, da es ja der Laptop ihres Sohnes ist, vermischt diese zwei Dinge aber und nutzt die Situation aus, um mir damit zu drohen... Ich habe aber auch nicht vor zu zahlen, ich habe auch nicht vor, es meiner Versicherung zu melden, denn ich habe NICHTS gemacht...
Was meinen Sie? Hätte ich eine Chance und kann es als fristlose Kündigung betrachten? Ich habe mir schon überlegt, ihr eine E-mail zu schreiben, in der ich sie bitte, die mündliche Aufforderung auf Blatt Papier zu bringen (um einen handfesten Beweis zu haben), nur sie ist ja selber nicht blöd und kommt dann wahrscheinlich mit der ganz normalen Kündigungsfrist von drei Monaten (was für mich jedoch gar nicht gut ist, da ich in einem Monat schon weg bin und die Untervermietung stellt sich als äußerst schwierig heraus, da ihr Sohn, seit dem Vorfall mit dem Laptop, wirklich meint, ich bin Schuld und mich nur mehr anzickt...) Was gibt es in meiner Situation für Möglichkeiten?

Mit freundlichen Grüßen XXXXX XXXXX lieben Dank schon einmal im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen,
Julia
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

ich gehe davon aus, dass die Aussage schon als fristlose Kündigung zu werten ist, auch wenn diese unwirksam sein dürfte, worauf sich die Vermieterin aber nicht drauf berufen kann.

 

Das Problem des Nachweises sehen Sie richtig. Insofern sollten Sie wirklich versuchen, etwas Schriftliches von der Vermieterin in der Hand zu haben.

 

Ansonsten halte ich persönlich es aber in der gegebenen Konstellation für sehr unwahrscheinlich, dass Sie auf die restliche Miete tatsächlich gerichtlich in Anspruch genommen werden.

 

Gruß