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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26369
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Untermieterin hat einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere Untermieterin hat einen Hund, der bellt am Tag 4-6 h weil er alleine ist, und seit 14 Tage auch abends bis ca. 24.oo Uhr, so dass wir nicht schlafen können. Auch die Nachbarn sind genervt. Was gibt es für gesetzliche Grundlagen. (Wir sprechen auch nicht zusammen)
Ich habe die Mieterin gestern nach nochmal darauf angesprochen, dass es nächtliche Ruhestörung ist, aber leider reagierte Sie abwertend.

MfG
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen, ob die Hundehaltung in Ihrem Haus generell erlaubt ist?

Was steht hierzu in Ihren Mietvertrag?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die Hundehaltung ist erlaubt,steht auch im Mietvertrag.


 


Der Vermieter wurde auch schon mehrmals von uns ifo, dass der Hund dauer bellen veranstaltet

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie haben sowohl Ansprüche gegen den Vermieter als auch gegen die Untermieterin selbst.

Gegen den Vermieter:

Die Lärmbelästigung durch das Bellen stellt einen Mietmangel dar.

Das bedeutet Sie haben einmal einen Anspruch auf Minderung der Miete (5-10%) nach § 536 BGB, als auch auf Beseitigung des Mangels nach § 535 BGB.

Beseitigung des Mangels heißt in Ihrem Falle Widerruf der Erlaubnis zur Hundehaltung. Der Vermieter kann die Hundehaltung dann widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt dann vor, wenn vom Hund eine Belästigung ausgeht. Aufgrund Ihrer Darstellung handelt es sich bei dem Hund um einen sogenannten Kläffer. In diesem Falle kann der Vermieter die gegebene Erlaubnis widerrufen.

Aber auch gegen die Untermieterin selbst haben Sie nach § 1004 BGB analog einen Anspruch auf Unterlassung.

Sollte sich die Mieterin weigern, so können Sie den Anspruch gerichtlich durchsetzen. Das Gericht wird dann Zwangsgeld beziehungsweise Zwangshaft gegen die Mieterin verhängen, sollte Sie den Hund nicht abgeben wollen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt




Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die Antwort war für mich sehr gut und hat mir sehr geholfen

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank!

Über eine Bewertung über die Smilies würde ich mich sehr freuen

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