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hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 2909
Erfahrung:  Rechtsanwalt, LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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Hallo, Wie wohnen zu 3 in einem Mehrfamilienhaus. Uns wurde

Kundenfrage

Hallo,

Wie wohnen zu 3 in einem Mehrfamilienhaus.
Uns wurde Hundehaltung verboten die überuns haben einen Schäferhund der ständig bellt,zu dem noch das treppenhaus verdreckt,zweitens macht diese Familie keine <kehrwoche und alles hängt voll von Hundehaare da er sich im ganzen Haus bewegen darf!ferner sind einige Mängel in der Wohnung Tür Defekt wasserhaupthahn Defekt,und es riecht im Ganzen Haus nach Heizöl,vieleicht Tank undicht)wir haben schon ein Teil der Miete einbehalten da kam die Antwort wes Ihn nicht passt kündige ich Ihne,wir wollen die Wohnung aber nicht verlieren den wir haben sehr viek Geld und Liebe da reingesteckt,ferner ha ich den Gärtnerposten bekomen für die Außenanlagen wofür ich 10,00 euro bekomme brauche ca 10-15 Stunden in der Woche dafür geb noch Geld dazu den die Pflanzen und den Unkrautvernichter zahle ich auch!

LG K.Madormo
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

grundsätzlich können Sie mit einer geminderten Miete die Wohnung nicht verlieren, auch wenn sich hinterher herausstellt, dass die Mietminderung zu hoch war. Die von Ihnen beschriebenen Dinge sind Mängel, die wohl eine Minderung von 10-20 % der Kaltmiete je nach Einzelfall rechtfertigen können.

 

Allerdings hat der BGH kürzlich entschieden, dass eine Kündigung doch wirksam ist, wenn Sie grob fahrlässig nicht erkannt haben, dass kein Minderungsanspruch bestand. Im konkreten Fall ging es um Schimmel und der Gutachter hat (wie fast immer) hinterher die alleinige Ursache auf falsches Lüftungsverhalten, weil er wohl nichts anderes gefunden hat.

 

Der sicherere Weg ist es, bei einer ganz unsicheren Minderung nur unter Vorbehalt zu zahlen und die Minderung dann ggf. einzuklagen. Das kostet aber alles wieder Geld, das Sie zumindest auslegen müssen und Sie tragen das Insolvenzrisiko des Vermieters.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung.
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Mit freundlichen Grüßen

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