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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RAScholz ist jetzt online.

Ich habe am 14.04.2012 einen Mietvertrag für eine Wohnung unterschrieben

Kundenfrage

Ich habe am 14.04.2012 einen Mietvertrag für eine Wohnung unterschrieben (in einem anderen Bundesland....600 km weiter weg), die ich am 01.07.2012 beziehen wollte.
Seit Mitte Mai bekam ich massive gesundheitliche Probleme (Bandscheibenvorfälle in mehreren Etagen,Arthrose und Sklerose an der Wirbelsäule) die mir einen Umzug unmöglich machen, da ich alleine bin und auch noch 2 Kinder habe.
Vom Arzt bekomme ich jetzt auch eine Bescheinigung, dass das nicht machbar für mich ist......zumal ich auch keine 600 km mit dem Auto fahren könnte.
Die Kaution hatte ich auch schon bezahlt, ebenso den Makler.

Frage: Wie komme ich aus den Vertrag OHNE das mir weitere Kosten entstehen? Ich müßte ja sonst doppelt Miete zahlen.

Ich danke XXXXX XXXXX Ihre Antwort !
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

in Frage käme hier zwar grundsätzlich die außerordentlich fristlose Kündigung nach § 543 Abs. 1 BGB.

Die Rechtsprechung vertritt aber für Sie misslicherweise überwiegend, dass eine schwere Erkrankung des Mieters eine vorzeitige Kündigung nicht rechtfertigt, OLG Düsseldorf, I-24 W 53/08, 24 W 53/08.

Das Gericht steht hier auf dem Standpunkt: "Zu dem vom Mieter zu tragenden Risiko gehört deshalb auch der Erhalt seiner Gesundheit."

Nachdem es sich hier um eine obergerichtliche Rechtsprechung handelt, können Sie zwar versuchen, über eine außerordentlich fristlose Kündigung das MV vorzeitig zu beenden. Das hätten Sie schriftlich zu machen und dem Vermieter nach bester Möglichkeit auch zu begründen. Sie hätten aber damit zu rechnen, dass der Vermieter sich streitig stellt, dann müsste hier ein Gericht entscheiden, was vor dem Hintergrund genannter Rechtsprechung für Sie ein Risiko wäre.
RAScholz und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie gut sind meine Chancen wenn ich selber noch einen Makler auf die Wohnung angesetzt habe? Kann sich der Vermieter dagegen verwehren ,nur weil er "seinen" beauftragen möchte ?
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr verehrte Fragestellerin,

wenn Sie sich gerade über einen Makler um einen möglichen Nachmieter kümmern, kann der Vermieter zwar einen eigenen beauftragen, die Kosten dafür aber nicht bei Ihnen erstattet verlangen.

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