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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Wir haben als mieter die erste verhandlung verloren haben einen

Kundenfrage

Wir haben als mieter die erste verhandlung verloren haben einen fehler gemacht und haben die miete zu 100% gekürzt.
da nachweisslich der vermieter sich um nichts gekümmert hat obwohl wir ihn immer auf die mängel darauf hin gewiesen haben
wie kann man gegen das räumungsurteil angehen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben sie bereits das Urteil mit der Räumung vorliegen.

 

Sie hätten nach dem Gesetz durch vollständige Zahlung der Außenstände die Möglichkeit gehabt, die außerordentliche fristlose Kündigung zu heilen und somit eine Räumung zu verhindern.

 

Dieses ist aber grundsätzlich nur bis zu zwei Monaten nach Zustellung einer Räumungsklage möglich.

 

Da sie bereits das Urteil vorliegen haben, gehe ich davon aus, dass seit der Zustellung des Räumungsurteils weitaus mehr als zwei Monate vergangen sind und sie deshalb diese Möglichkeit leider nicht mehr haben.

 

Dementsprechend sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie einigen sich mit dem Vermieter darauf, dass dieser das Urteil nicht vollstreckt ( zum Beispiel gegen eine Ratenzahlung) oder sie wehren sich gegen das Urteil.

 

Gegen das Urteil können sie grundsätzlich innerhalb eines Monats ab Zustellung Berufung einlegen.

 

Da die Berufung zum Landgericht gehen würde, müssen sich hierbei durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen.

 

Vor diesem Hintergrund sollten Sie einen im Mietrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der abschließenden Prüfung der Erfolgsaussichten einer Berufung und gegebenenfalls der Einlegung der Berufung für sie beauftragen.

 

Eine Berufung hätte übrigens grundsätzlich nur dann Erfolg,wenn das erstinstanzliche Gericht Fehler gemacht hätte, beispielsweise das Gesetz falsch angewendet hätte.

 

Dieses kann abschließend nur im Rahmen einer konkreten Beauftragung unter Vorlage des Urteils sowie der gerichtlichen Schriftsätze (sowohl von ihnen als auch von der Gegenseite) abschließend beurteilt werden.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag !


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Verhandlung war am 29.052012. Heute ist das Urteil mit der Post gekommen.
So wie sich das anhört hat das Gericht unsere Bemühungen mit dem Vermieter nicht beachtet denn so wie es in der Begründung drin steht hätten wir dem Vermiter Zeit für die Behebung geben müssen. Das haben wir per e-Mail immer wieder. Auch telefonisch. Das wurde aber vom Gericht nicht beachtet.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:


Ja, es ist es grundsätzlich richtig,dass sie als Mieter im Falle von Mängeln dem Vermieter die Möglichkeit geben müssen, die Mängel abzustellen.

 

Sollten Sie beispielsweise die Möglichkeit hierzu nicht geben, dürften Sie auch die Miete nicht mindern.

 

Wenn Sie allerdings die Möglichkeit gegeben haben ( das müssten sie im Streitfall nachweisen können so habe ich sie aber verstanden), dann müsste dieses auch berücksichtigt werden und sie hätten grundsätzlich ein Recht zur Mietminderung.

 

Sollte das Gericht diesen Umstand dann nicht berücksichtigen, kann dieser Umstand grundsätzlich einen Berufungsgrund darstellen, dass es insoweit richtig.

 

Dann wäre aber auch weiterhin richtig, dass die Höhe der Mietminderung richtig angesetzt worden ist. Gegebenenfalls können sie sich zusätzlich auch auf ein Zurückbehaltungsrecht in Höhe von mindestens dem zweifachen Betrag des Minderungsbetrages berufen.

 

Ich persönlich würde ihnen nach wie vor insbesondere vor diesem Hintergrund dringend angeraten,schnellstmöglich einen im Mietrecht erfahrenen Kollegen vor Ort zu beauftragen.

Sofern nämlich die Berufungsfrist abläuft (also in etwa in einem Monat), würde das Urteil rechtskräftig werden.

Wenn, dann können sie also nur innerhalb dieses Monats etwas machen.



Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag und alles Gute!



Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.



Sofern Sie noch Verständnisfragen haben dürfen Sie natürlich gerne nachfragen.




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht bzw. zur Zufriedenheit fehlt.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

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Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht bzw. zur Zufriedenheit fehlt.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
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Sehr geehrter Ratsuchender,

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Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

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