So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26586
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich betreibe eine Gaststätte in einem Gebäude mit weiteren

Kundenfrage

Ich betreibe eine Gaststätte in einem Gebäude mit weiteren 4 Geschäften.
2009 wechselte der Vermieter.Seit dieser Zeit bezahle ich ein Verwalterhonorar.
2009 und 2010 umgelegt auf die gemietete Fläche, 2011 auf die 5 Mieter des
Gebäudes.
Darf der Vermieter dieses Honorar verlangen bzw. umlegen?
Danke XXXXX XXXXX Antwort!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn im Mietvertrag nicht ausdrücklich die Tragung der Verwalterkosten vereinbart wurde so sind §§ 1,2 der BetrKV heranzuziehen.

Danach gilt, dass die Verwaltungskosten nach § 1 BetrKV nicht umzulegen sind.

Eine Umlegbarkeit ist im gewerblichen Mietverhältnis grundsätzlich zwar möglich (anders als im Wohnraummietverhältnis) muss aber vertraglich ausdrücklich vereinbart sein.

Wenn also in Ihrem Mietvertrag die Tragung der Verwalterkosten nicht ausdrücklich geregelt ist, so müssen Sie nichts zahlen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt