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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Habe ein Haus am 01.09.2011 übernommen. Habe Mieterin in der

Kundenfrage

Habe ein Haus am 01.09.2011 übernommen.
Habe Mieterin in der unteren Wohnung und würde gerne Eigenbedarf anmelden.
Wann kann ich Ihr kündigen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Sofern tatsächlich ein Eigenbedarf vorliegt, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, das ist richtig.

 

In diesem Fall müssten sie aber eine Kündigungsfrist einhalten.

 

Die Dauer der Kündigungsfrist richtet sich nach dem Gesetz und hängt von der Dauer des Mietverhältnisses ab.

 

Bitte teilen Sie mir doch kurz mit, wie lange das Mietverhältnis bereits besteht.

 

Sollte das Mietverhältnis erst seit kurzer Zeit bestehen, könnte es nämlich auch ein anderes Problem geben.

 

Dann gibt es nämlich eine gesetzliche Sperrfrist (die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein kann) innerhalb derer eine Kündigung wegen Eigenbedarfs überhaupt nicht zulässig ist.

 

Bitte teilen Sie mir die Dauer und gegebenenfalls ihr Bundesland mit.


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt





Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Danjel Newerla und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Das Haus steht in Rheinland -Pfalz.

Das Mietverhältnis bestand seit ca. vier Jahren.

 

Gibt es Sonderbedingung weil Sie Krebskrank ist?

Sie kommt jetzt wieder aus dem Krankenhausaufenthalt nach Hause.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das Haus steht in Rheinland-Pfalz
Das Mietverhäktnis besteht ca. 4 Jahre.
Gibt es Sonderbedingungen weil Sie krebskrank ist?
Heute steht fest Sie kann nach Hause.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Die Sperrfrist beträgt zwischen 3-10 Jahren.

 

Ich vergaß zu sagen, dass die Sperrfrist nicht nur von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, sondern auch von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein kann.

 

Eine wirklich verbindliche und abschließende Auskunft über die Dauer der Sperrfrist ( diese beträgt nach dem Gesetz zwischen drei bis maximal 10 Jahren) können Sie also bitte nur bei ihrer Gemeinde erhalten. Bitte fragen Sie dort kurz nach.

 

Sollte eine Kündigung möglich sein, würde die Kündigungsfrist drei Jahre betragen.

 

Die Erkrankung ändert hieran grundsätzlich nichts, die Kündigung könnte aber gegebenenfalls aufgrund der sozialen Härtefallklausel durch einen Widerspruch hinausgezögert werden.



Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag und alles Gute!

 


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt