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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 7700
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Wir möchten ein Wohn- und Geschäftshaus (Denkmalschutz-Immobilie)

Kundenfrage

Wir möchten ein Wohn- und Geschäftshaus (Denkmalschutz-Immobilie) energetisch sanieren. Was, wenn Mieter den Umbaumassnahmen ( z.B. Dem Einbau
Der außerhalb der Wohnung liegenden Toiletten) nichts zustimmt?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Handelt es sich um eine Modernisierungen zur Schaffung von Wohnraum oder zur Energieeinsparung muss der Mieter zustimmen.

Liegt ein Härtefälle vor, kann der Mieter seine Zustimmung verweigern.

Als Vermieter müssen Sie die Sanierungsmaßnahmen dem Mieter schriftlich drei Monate vorher ankündigen, § 554 BGB.

Sie müssen dem Mieter konkret mitteilen, was für Arbeiten Sie durchführen wollen, wann diese beginnen und enden, und ob und in welcher Höhe sich eine Mieterhöhung ergibt.

Der Mieter ist nicht berechtigt notwenigen Sanierungsmaßnahmen zu widersprechen, wenn diese den Gebrauchswert der Immobilie rein objektiv erhöht. Widerspricht der Mieter einer Sanierungsmaßnahme trotzdem, müssen Sie auf Duldung der Modernisierungsmaßnahme klagen.

Wichtig ist die Formalien in dem Anschreiben an den Mieter einzuhalten. Soweit der Mieter nur geringfügig beeinträchtigt wird und insbesondere keine Mieterhöhung zu erwarten hat, bzw. die Einsparungen der Nebenkosten die Mieterhöhung ausgleichen, wird nicht mit einem Widerstand zu rechnen sein.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Es handelt sich um keinen Härtefall, allerdings wohnt der Mieter seit über 20 Jahren mit "unbefristetem Mietvertrag". Was heißt, er muss zustimmen?
Und wenn ich die Duldung einklagen muss, hat die Klage aufschiebende Wirkung bzgl Beginn der Baumaßnahmen oder kann ich eine einstweilige Verfügung erwirken lassen?
Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.
Er muss in diesem Fall zustimmen. Soweit er dies nicht vornimmt, ist eine Klage auf Duldung der Sanierung zu erheben, wobei Sie nicht im Vorfeld mit der Sanierung beginnen können. Bedarf es denn hier bei den außenliegenden Toiltten zwingend der Zustimmung des Mieters, wenn er mit seiner Wohnung nicht tangiert ist oder betrifft die Sanierung auch die Wohnung des Mieters. Für eine einstweilige Verfügung ist die Eilbedürftigkeit zu begründen.

Viele Grüße
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 7700
Erfahrung: Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
RASchroeter und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Sanierung betrifft die gesamte Wohnung des Mieters, Einbau neues Bad, dadurch Grundrissveränderung.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Dann müssen Sie leider bei einer Weigerung des Mieters den gerichtlichen Weg gehen.

Möglicherweise stimmt der Mieter auch zu, wenn er durch ein anwaltliches Schreiben zur Duldung der Sanierung aufgefordert wird.

Viele Grüße und viel Erfolg.

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