So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwalt Kr...
Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3791
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Meine Frau ist alleinige Eigentümerin im Grundbuch. Erworben

Kundenfrage

Meine Frau ist alleinige Eigentümerin im Grundbuch. Erworben vor der Ehe, jedoch gemeinsam alles erbaut, 2 Häuser , 1 davon vermietet. Ich konnte nicht mitfinanzieren wegen Schufa.
Nun will sie die Trennung. Sie will mich zum 30.05.12 aussperren, mir denZutritt verweigern.
Darf Sie das?
Was kann ich dagegen tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Als Eigentümerin hat Sie zwar das Recht, Dritten den Zutritt zu verweigern.

Allerdings genießt die Ehewohnung einen besonderen Schutz. Der eine Ehegatte kann nicht einfach den anderen Ehegatten aus der Wohnung ausperren, auch dann nicht, wenn die Wohnung/ Haus im Alleineigentum des einen Ehegatten steht.

Gem. § 1361 b Abs.1 BGB kann aber ein Ehegatte vom Anderen verlangen, dass ihm die Nutzung der Wohnung überlassen wird, wenn es für ihn unzumutbar ist, weiter zusammen in der Wohnung zu leben. Wenn keine Einigung erzielt werden kann, kann eine Nutzungszuweisung über das Familiengericht erfolgen. Das Gericht wird die unterschiedlichen Interessen der Ehegatten an der Nutzung abwägen.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Denken Sie bitte daran, die Antwort zu akzeptieren.

Danke
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie unterliegt keiner Bedrohung, weder körperlich noch in Worten.
Ich bin derzeit ohne Einkommen, helfe auf Geringfügigkeit ( 160,00 euro-basis ) aus.
Sie hat es schriftlich von mir, dass ich mir keine Wohnung leisten kann und Ihre Schutz und Ruhebedürfnisse achte.
Ich verlasse das Haus um 08:00 Uhr und kehre erst gegen 22:00 Uhr zurück, um ihr die nötige Ruhe zu lassen und Streit oder Eskalationen zu verhindern.
Eine Bedrohungslage liegt also nicht vor und kann auch nicht nachgewiesen werden.
Greift denn da § 1361 b Abs.1 BGB überhaupt? Oder reichen da schon spychische Ängste?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Was kann ich dagegen tun?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

den Antrag auf Wohnungszuweisung können Sie auch trennen, wenn keine Bedrohungslage vorliegt.

Andererseits wäre es ggf. auch überlegenswert, zunächst Unterhalt von Ihrer Frau zu beanspruchen (sofern diese Einkommen hat) und anschließend sich eine eigene Wohnung zu suchen,. Denn selbst wenn Ihnen die Wohnung zugewiesen wird, wäre dies lediglich eine zeitlich begrenzte Lösung.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie bitten, sofern kein weiterer Klärungsbedarf besteht, die Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Mit freundlichen Grüssen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was kann ich dagegen tun, gegen die drohende Aussperrung?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn Sie ausgesperrt werden, können Sie die Polizei zur Hilfe holen.

Sie sollten auch eine einstweilige Verfügung beim Amtsgericht beantragen, um den Zugang zur Wohnung zu erhalten. Hierbei können Sie sich von der Rechtsanstragsstelle beim Amtsgericht helfen lassen.