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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1711
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Guten Tag,ich habe in einer anderen Stadt einen Laden über

Kundenfrage

Guten Tag,ich habe in einer anderen Stadt einen Laden über einen Immobilienmakler angesehen und mit den Vermietern einen Mietvertrag aufgesetzt ,aber noch nicht unterschrieben.Wollten wir bei der Schlüsselübergabe machen,da der Laden noch nicht fertig renoviert war.Jetzt möchte ich doch in meiner Stadt und jetzigem Laden bleiben.Können Ladenbesitzer und Immobilienmakler Ansprüche gegen mich erheben?
Gruß
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Der Makler verdient nur dann seine Provision, wenn folgendes erfüllt ist:

Wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags oder für die Vermittlung eines Vertrags einen Mäklerlohn verspricht, ist zur Entrichtung des Lohnes nur verpflichtet, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung des Mäklers "zustande" kommt, § 652 Abs. 1 BGB.

Dieses ist hier noch nicht der Fall.

Für den potentiellen Vermieter gilt, § 311 BGB:

Ein Schuldverhältnis mit Pflichten nach § 241 Abs. 2 BGB (was Ansprüche auslösen kann, Schadensersatz etc.) entsteht auch durch

1.
die Aufnahme von Vertragsverhandlungen,

2.
die Anbahnung eines Vertrags, bei welcher der eine Teil im Hinblick auf eine etwaige rechtsgeschäftliche Beziehung dem anderen Teil die Möglichkeit zur Einwirkung auf seine Rechte, Rechtsgüter und Interessen gewährt oder ihm diese anvertraut, oder

3.
ähnliche geschäftliche Kontakte.

Dieses vorvertragliche Schuldverhältnis liegt hier vor.

Es kann also sein, dass sich der Vermieter schon mit anderen potentiellen Mietern in Verbindung gesetzt hat und diesen wegen Ihnen absagen musste.

Dieses hat aber der Vermieter genau darzulegen und zu beweisen (schriftliche Absagen, Zeugen in Form der potentiellen Mieter).

Erfragen Sie dieses bei ihm.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

haben Sie noch irgendwelche Nachfragen?

Ansonsten bitte ich höflich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen, was auch berufsrechtlich nicht anders zulässig ist.

Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Ladenbesitzer meinte ,daß durch meine Zusage ein mündlicher Vertrag zustande gekommen ist und ich die 3mon Kündigungsfrist einhalten müsse.Wenn ich dem aber zustimme ,müßte ich folglich dem Makler zahlen.Gruß
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

das müsste der Vermieter aber beweisen können, z. B. durch Zeugen, denn ansonsten steht Aussage gegen Aussage.

Allerdings kann unter den obigen Grundsätzen schon ein vorvertragliches Schuldverhältnis vorliegen, aber auch da hätte der Vermieter Beweisschwierigkeiten aller Voraussicht nach.

So liegt wohl nur ein reiner Entwurf eines noch nicht fest abgeschlossenen Vertrages vor.

Sie müssten dann auch im Falle einer Bestätigung die Maklerprovision zahlen, dass stimmt.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.


Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

haben Sie noch irgendwelche weitere Nachfragen?

Ansonsten bitte ich höflich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen, was auch berufsrechtlich nicht anders zulässig ist.

Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Also ,der Vermieter müsse beweisen können ,daß ein mündlicher Vertrag vereinbart war?
Der Makler war anwesend und hat einen schriftlichen Vertrag aufgesetzt.Darin liegt der Unterschied ?
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ja, richtig, die Beweislast liegt beim Vermieter.

Falls aber der Makler als Zeuge aussagt, dass schon mündlich ein Vertrag geschlossen wurde, dann stehen die Chancen wiederum schlechter - leider in der Tat liegt darin ein Unterschied.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.

hsvrechtsanwaelte und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das wäre aber nicht ok,jetzt weiß ich wenigstens wie ich reagieren muß.Vielen Dank für die Geduld und daß Sie am Feiertag auch noch Zeit hatten,mir zu antworten.
Einen schönen Tag noch und nochmals vielen Dank
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ja, gern geschehen.

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