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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo mein Name ist Kerstin Borzutzki. Wir haben einen Nachbarn

Kundenfrage

Hallo mein Name ist Kerstin Borzutzki. Wir haben einen Nachbarn mit einen Steildach das problem hierhaus ist das der schnee von seinen dach auf unserer Pulldach( Glas-Alluminum) rutscht sowie an unsere Aussenwand klebt, zur folge Schimmelbildung in den wohnraum. er klagt uns an das wir dafür sorgen müssten das es zu keinen Schäden nach dem Tau kommt. ein bausachverständiger erklärte uns eine kastenrinne anzubringen aber nach aussagen verschiedener dachdecker wäre dies nicht die lösung den wir könnten ja nichts dafür. wir haben auch einen anwalt zur rate gezogen dieser kann uns aber nicht helfen. ich habe die Schneelawienen fotografiert. Auch betritt er ohne unsere Erlaubniss einfach unser glasdach und beräumt dieses vom schnee bzw. hackt unsere dachrinne vom eis frei mit den demzufolgenden Schäden. Er ist der meinung durch unsere glasdach würde der Scnee schneller tauen und dabei seine Aussenwand beschädigen. (Nässe) Bitte helfen sie mir.
Mfg Kerstin borzutzki
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Die Rechtsauffassung Ihres Nachbarn ist so nicht ganz richtig und Sie sollten sich sein Verhalten nicht gefallen lassen.


1. Zum Schaden durch den Schnee

 

Nach ihrer Schilderung ist die bauliche Situation dafür verantwortlich, dass der Schnee von dem Steildach des Nachbarn auf ihr Dach fällt und dort Schäden am Wohnbereich verursacht.

 

Grundsätzlich ist der Nachbar für solche sog. Imissionen,die von seinem Grundstück beziehungsweise Gebäude ausgehen, verantwortlich.

 

Dieses kann auch theoretisch Schadensersatzansprüche gegen den Nachbarn begründen. Hier müsste man sich dann fragen, ob sie sich nicht ein gewisses Mitverschulden im Sinne von § 254 BGB zurechnen lassen müssen.

 

Hier könnte man sich fragen, ob ein Mitverschulden deshalb anzunehmen wäre, weil sie beispielsweise selber keine Schutzvorkehrungen treffen.

 

Nach ihrer Schilderung haben sich hier die Möglichkeit, eine gewisse Kastenrinne anzubringen.

 

Da sie dieses nicht machen, könnte man ihnen unter Umständen ein Mitverschulden anlasten, was zur Kürzung ihrer Schadensersatzansprüche führen würde.

 

Wie hoch dieses aber genau ist, müsste im Streitfall ein Richter entscheiden.

 

 

2. Das Betreten und Beschädigen des Daches

 

Hier ist die Rechtslage wesentlich eindeutiger.

 

Gem. § 1004 BGB haben Sie einen Unterlassungsanspruch, der darauf gerichtet ist, dass der Nachbar nicht ohne ihre Zustimmung das Dach und somit ihr Grundstück betritt.

 

Wegen der Beschädigungen an ihrem Eigentum haben sie selbstverständlich auch einen Schadensersatzanspruch aus § 823 BGB.

 

Sie sollten ihren Nachbar daher gegebenenfalls nachweisbar (per Einschreiben)und unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) zum Schadensersatz sowie zur Abgabe einer Erklärung, dass er ihr Grundstück in der Zukunft nicht mehr betreten wird, auffordern.

 

Für den Fall des erfolglosen Fristablaufs sollten Sie einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.

 

Nach erfolglosem Fristablauf hätte übrigens grundsätzlich die Gegenseite ihre Rechtsanwaltskosten als Verzugsschaden gemäß §§ 280,286 BGB zu erstatten.

 


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagabend!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt



Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Borzutzki ,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt

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