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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, ich habe ein Problem. Ich habe heute einen Mahnbescheid

Kundenfrage

Hallo, ich habe ein Problem. Ich habe heute einen Mahnbescheid erhalten über offene Mieten. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich seit Einzug in die Wohnung Probleme mit den Vermietern hatte. Es wurde mir weder gesagt, dass ich keine Waschmaschine anschließen kann, noch das sich für den Aufzug die ganze Technik neben meiner Wohnung befindet. Weiterhin sind Fenster undicht und die Gastherme für warmes Wasser war 4 Monate defekt. Da ich dann vorübergehend im Hotel duschen war, habe ich nun meine offenen Kosten gegen die Miete aufgerechnet. Und nun dies? Was kann ich tun? Bin total aufgelöst. Und vorallem steht im Mahnbescheid Herr und mein Name als Vorname. Kann ich so den Mahnbescheid anfechten. Und muss ich diese Gebühren bezahlen? Ich sehe nicht ein, dass diese Kosten mir auferlegt werden.

Um eine Antwort würde ich mich freuen.

Vielen herzlichen Dank.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Zunächst einmal haben sie die Möglichkeit Innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung des Mahnbescheides hiergegen schriftlich beim zuständigen Gericht (normalerweise liegt dem Mahnbescheid ein entsprechender Vordruck bei) Widerspruch einzulegen.

 

Sofern sie nicht Widerspruch einlegen, ergeht ein Vollstreckungsbescheid.

 

Hiergegen können Sie zwar ebenfalls innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung Einspruch einlegen,ein solcher Vollstreckungsbescheid ist aber bereits vorläufig vollstreckbar.

 

Sofern Sie also Argumente haben, um sich gegen die Forderung zu wehren, sollten sie Widerspruch einlegen.

 

Nach ihrer Schilderung lagen hier Mängel vor. Diese berechtigen sie grundsätzlich die Miete zu mindern.

 

Ob Sie allerdings berechtigt sind, die ganze Miete zurückzubehalten, müsste im Einzelfall geprüft werden.

 

Die einzige Möglichkeit sich zu verteidigen ist wie bereits ausgeführt innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung des Mahnbescheids hingegen schriftlich Widerspruch einzulegen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag und ein schönes Wochenende!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt









Danjel Newerla und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Muss ich denn (auch wenn ich in Widerspruch gehe) die Gebühren vom Mahnbescheid bezahlen, wenn nachweisbar ist, dass die Mängel vorhanden waren und auch die Vermieter ein Schreiben zwecks Aufrechnung erhalten bekommen haben?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Nach einem Widerspruch geht das Verfahren üblicherweise auf Antrag des Antragstellers in ein normales Klageverfahren über.

Sofern Sie hier gewinnen, brauchen sie die Gebühren für den Mahnbescheid und auch die Prozesskosten nicht tragen.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag und alles Gute!

 


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt



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