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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 21600
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

einen wunderschönen guten morgen, ich bin gewerbetreibene

Kundenfrage

einen wunderschönen guten morgen,

ich bin gewerbetreibene und das haus wo ich eingemietet bin soll saniert werden, dazu soll gleichzeitig mein eingang neu gebaut und gestaltet werden,
ist der vermieter verpflichtet den eingang behindertengerecht zu bauen? auch wenn dies vorher nicht gegeben war. die möglichkeiten wären dazu vorhanden aber der vermieter lehnt dieses ab mit dem argument des altbestandes des hauses.
danke XXXXX XXXXX mühe.
franka cornelius
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Mieter kann vom Vermieter die Zustimmung zu baulichen Veränderungen oder sonstigen Einrichtungen verlangen, die für eine behindertengerechte Nutzung der Mietsache oder den Zugang zu ihr erforderlich sind, wenn er ein berechtigtes Interesse daran hat.

Rechtsgrundlage hierfür ist § 554 a BGB:

http://dejure.org/gesetze/BGB/554a.html

Nach dieser Bestimmung müssen die Hauseigentümer bauliche Veränderungen dulden, die einen barrierefreien Zugang zur Wohnung des Mieters möglich machen.

Ihnen steht somit eine Anspruch auf Zustimmung zur behindertengerechten Neugestaltung Ihres Eingangs gegen Ihren Vermieter auf der Grundlage des § 554 a BGB zur Seite.

Die Kosten für diese Umbau trägt allerdings derjenige Bewohner (Mieter), der die Veränderungen benötigt und den Anspruch aus § 554 a BGB geltend macht.

Da aber ohnehin ein Umbau geplant ist, müssten Sie im Ergebnis nur diejenigen Mehrkosten tragen, die durch die behindertengerechte Gestaltung des Eingangs veranlasst wären, denn die eigentlichen Sanierungskosten fallen ja ohnehin dem Vermieter zur Last.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Mieter kann vom Vermieter die Zustimmung zu baulichen Veränderungen oder sonstigen Einrichtungen verlangen, die für eine behindertengerechte Nutzung der Mietsache oder den Zugang zu ihr erforderlich sind, wenn er ein berechtigtes Interesse daran hat.

Rechtsgrundlage hierfür ist § 554 a BGB:

http://dejure.org/gesetze/BGB/554a.html

Nach dieser Bestimmung müssen die Hauseigentümer bauliche Veränderungen dulden, die einen barrierefreien Zugang zur Wohnung des Mieters möglich machen.

Ihnen steht somit eine Anspruch auf Zustimmung zur behindertengerechten Neugestaltung Ihres Eingangs gegen Ihren Vermieter auf der Grundlage des § 554 a BGB zur Seite.

Die Kosten für diese Umbau trägt allerdings derjenige Bewohner (Mieter), der die Veränderungen benötigt und den Anspruch aus § 554 a BGB geltend macht.

Da aber ohnehin ein Umbau geplant ist, müssten Sie im Ergebnis nur diejenigen Mehrkosten tragen, die durch die behindertengerechte Gestaltung des Eingangs veranlasst wären, denn die eigentlichen Sanierungskosten fallen ja ohnehin dem Vermieter zur Last.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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