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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16450
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Widerspruch zu Heizkostenabrechnung 2011 durch Firma Brunata.

Kundenfrage

Widerspruch zu Heizkostenabrechnung 2011 durch Firma Brunata. Ich habe diese Woche die Nebenkostenabrechnung durch meinen Vermieter erhalten. Als Anlage erhielt die die Rechnung der Fa. Brunata. Mein Heizkostenverbrauch wurde geschätzt. Diese Schätzung ist doppelt so hoch wie der Verbrauch in den letzten 3 Jahren. Die Zähler mussten ausgetauscht werden, da die Heizkörper durch den Vermieter neu gestrichen wurden. Bei dieser Arbeit sind 6 von 7 Zählern zu Bruch gegangen. Dies wurde von mir gemeldet und
nach ca. 6 Wochen wurden durch Brunata neue Ableseröhrchen mit Halterungen eingebaut. Nun stelle ich fest, das die neuen Werte geschätzt wurden und auf keinem Fall der tatsächlich verbrauchten Heizleistung entsprechen. Wie kann ich dieser Abrechnung widersprechen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


In Ihrem Fall beruht die Tatsache, dass nicht abgelesen werden konnte, sondern geschätzt werden musste auf einem Mangel, den der Vermieter zu vertreten hat.

Der Vermieter hat die Röhrchen zerstört, so dass diese nicht mehr den Wärmeverbrauch messen konnten.



Die Heizkostenverordnung lässt in bestimmten Fällen die Schätzung zu


Das ist dann der Fall, wenn ein Gerät kaputt gegangen ist, § 9a HeizkostenVO


Der Vermieter kann hier zwei unterschiedliche Verfahren verwenden:


Zum einen kann er auf den Verbrauch von den betroffenen Räumen aus den zurückliegenden Abrechnungszeiträuem zurückgreifen oder

er kann den Verbrauch vergleichbarer Räume, oder des Durchschnittsverbrauchs im Gebäude oder dem Durchschnittsverbrauch der Nutzergruppe in dem aktuellen Abrechnungszeitraum zugrunde legen.


Wenn die Räume bei denen geschätzt werden muss 25 % der für die Kostenverteilung maßgeblichen Fläche überschreiten sind die Kosten nach den §§ 7 und 8 der Heizkostenverordnung zu verteilen und zwar nach Anteil der Fläche am Gesamtverbrauch von mindestens 50 , höchstens 70 % und


Schreiben Sie den Vermieter an, widersprechen Sie der Abrechnung und weisen Sie ihn darauf hin, dass er die kaputten Röhrchen zu vertreten hat.

Setzen Sie ihm eine Frist innerhalb derer er Ihnen erläutern muss, wie er den Verbrauch geschätzt hat, nach welchem Verfahren genau.

Wenn das nicht dem § 9a der HeizkostenVO entspricht, weisen Sie ihn auf seine diesbezüglichen Pflichten hin und weisen darauf hin, dass Sie das, was den Verbrauch vom Vorjahr überschreitet nicht bezahlen werden, bis er nicht ordnungsgemäß abgerechnet hat.

Dann bezahlen Sie das , was Sie im Vorjahr bezahkt haben unter Vorbehalt der Rückforderung, sollten sich weniger Kosten ergeben.




Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte

Gerne können Sie nachfragen



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke











Darüberhinaus kann er , wenn er sich an einer Schätzung versucht, nur für die Wochen den Verbrauch schätzen, in denen der Zähler nicht vorhanden war.




Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragsteller,


haben Sie noch Fragen ?

Sehr gerne



wenn nicht bitte ich um Akzeptierung

danke

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