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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

meine Frage lautet:Ein Ehepaar 80 u. 82 J.wohnen 46 Jahre in

Kundenfrage

meine Frage lautet:Ein Ehepaar 80 u. 82 J.wohnen 46 Jahre in einem 6-Familien Mietshaus der städt.Wohnungsgesellschaft,seit 3 Jahren wohnt eine 38 jährige Alleinerziehende Frau unter dem Ehepaar und terrorisiert das Ehepaar auf übelste Art und Weise.Trotz mehrfacher Beschwerde an den Vermieter und Vorladungen(welche nicht befolgt wurden) zur Aussprache,wurde bisher nichts erreicht.Inzwischen ist das Ehepaar psychisch erkrankt,Attest vom Arzt liegt vor,Mobbing auf untersten Niveau wird hier ausgeübt.Der Vermieter sagt,wir können nichts tun außer Aussprachen anstreben.Was können wir tun,um dieser Willkür ein Ende zubereiten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn es um die Unterlassung bestimmter Verhaltensweisen geht, die nicht mehr akzeptabel sind, ist das Ehepaar gehalten, Unterlassung auf dem Zivilrechtsweg geltend zu machen. Dann aber sind Fakten zu sammeln, die geeignet sind nachzuweisen, dass ein Verhalten der Nachbarin vorliegt, welches Sie zu unterlassen hat. Es käme hier im Einzelnen darauf an, welche Handlungen der Nachbarin zu Last gelegt werden können. Entweder gibt es dann hierfür Zeugen oder aber es lassen sich Dokumentationen anfertigen, also etwa Fotos. Bevor die Nachbarin auf dem Gerichtsweg auf Unterlassung in Anspruch genommen wird, sollte Sie schriftlich zur Unterlassung der dann ausdrücklich im Unterlassungsschreiben bestimmten Handlungen und - wenn es um die Beseitigung von Zuständen geht, die die Nachbarin unzulässig geschaffen hat - unter Fristsetzung zur Beseitigung dieser Zustände aufgefordert werden. Geschieht dann nichts, kann der Zivilrechtsweg durchaus beschritten werden. Da rechtlich der Nachbarin bestimmte unzulässige Verhaltensweisen aber nachgewiesen werden müssen, kommt es wie gesagt auf den Einzelfall dessen an, was die Nachbarin tatsächlich gemacht hat. Nicht jedes Verhalten ist im Nachbarschaftsverhälntis schlichtweg unzumutbar. Von daher ist zu empfehlen, das zur Last zu legende Verhalten vor Ergreifung von Rechtsmitteln durch einen RA vor Ort überprüfen zu lassen, damit abgewogen werden kann, ob ein Gerichtsverfahren Aussicht auf Erfolg hat.

Was den Vermieter angeht, so ist dieser durch das Ehepaar nicht zu zwingen, dass Mietverhältnis zu beenden. Vielmehr liegt es an den Betroffenen, ihre Rechte ggf. vor Gericht durchzusetzen.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt


Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Ansonsten fragen Sie nach. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt

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