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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Unser derzeitiges Au Pair - Mädchen bleibt ab 1. März für ein

Kundenfrage

Unser derzeitiges Au Pair - Mädchen bleibt ab 1. März für ein weiteres Jahr in Deutschland und absolviert ein freiw. soz. Jahr. Hierfür hat sie im Dezember etwas übereilt, aus Angst keine andere Wohnung zu finden, einen Mietvertrag mit Beginn 1.Feb. 2012 unterschrieben.
Als ich mir nun die Wohnung selbst angesehen habe, war ich schockiert. Es handelt sich um ein Zimmer (3,6 m x 4,6 m / Höhe 190 cm), noch dazu ein Stück Mansarde. Außerdem ein mini - Bad mit Toilette und Dusche sowie eine ebenso kleine "Küche". Das ganze für 190 Euro zzgl. 60 Euro NK. Der übliche qm - Preis bei uns in der Gegend ist ca. 5 Euro.
Ich habe der Vermieterin telefonisch angekündigt, den Vertrag sofort zu kündigen. Sie besteht auf drei Monatsmieten, entsprechend der Kündigungsfrist.
Wie sollen wir bzw. unser Au-Pair Mädchen sich verhalten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nachdem der Vertag abgeschlossen worden ist, ist die Au-Pair auch daran gebunden und kann sich vor Kündigung und Ablauf der Kündigungsfrist nur dann aus dem Mietverhältnis lösen, wenn sie den Vertrag anficht.

Als Anfechtungsgrund käme Wucher in Frage. Bei Überschreitung der ortsüblichen Miete (auf dem qm gerechnet) von mehr als 50% ist die Wuchergrenze überschritten, so dass die Anfechtung möglich ist.

Um sich vom Vertrag sofort lösen zu können, muss die Au-Pair also den Vertrag wegen Wuchers anfechten. Dass muss sie schriftlich ggü. der Vermieterin machen und erklären, dass sie den Mietvertrag vom entsprechenden Datum wegen Wuchers anficht.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt


Will die Vermieterin dann Mieten haben, hätte diese dann zu klagen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Habe ich keine Möglichkeit wegen der viel zu niedrigen Raumhöhe (laut Bay. Bauordnung sind für Aufenthaltsräume min. 2,40m bzw. 2,20m bei Dachgeschossausbau einzuhalten) zu argumentieren? Nach meinem Rechtsverständnis wurde von der Vermieterin auch die "Notlage" und die Unwissenheit der jungen Frau aus Kenya ausgenutzt. Ich glaube außerdem, dass es sich bei der Wohnung um einen nicht genehmigten Ausbau zu einer Mietwohnung handelt.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können sich darauf berufen, vornehmlich wäre für die Anfechtung die Vergleichsmiete ausschlaggebend. Ist diese um mehr als 50% überschritten, wäre eine Anfechtung denkbar. Ebenso wäre die Ausnutzung von Unwissenheit denkbar. Die baulichen Gegebenheiten sind für die Anfechtung zunächst nicht erheblich.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich hätte von Ihnen erwartet, dass Sie den Hinweis bringen, unter einer Raumhöhe von 2m ist nur die Hälfte der Miete ansetzbar. Damit ist dann nämlich auch die Miete deutlich überhöht. Dies hat mit nun aber ein von mir beauftragter Anwalt mitgeteilt. Dieser kümmert sich nun auch weiter um den Fall. Mit Ihrer Antwort war ich nicht zufrieden.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

sie teilten mir mit, ob Sie sich auf die Raumhöhe berufen können, ich antwortete, dass Sie das tun können. Ich sehe hier keinen Widerspruch.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie haben äußerst oberflächlich und unvollständig geantwortet. Ich bin nicht zufrieden und werde diesen Dienst nicht mehr in Anspruch nehmen geschweige denn weiter empfehlen.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das steht Ihnen frei.

MfG

Scholz
Rechtsanwalt

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