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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26197
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte FRau Anwältin/sehr geehrter Herr Anwalt, wir haben

Kundenfrage

Sehr geehrte FRau Anwältin/sehr geehrter Herr Anwalt, wir haben als Ärztliche Praxisgemeinschaft 2009 einen Zeitmietvertrag für 10 J. abgeschlossen, den wir 2014 vorzeitig beenden wollen, da sich erwiesen hat, dass die Räume für unsere Arbeit zu klein sind. Nach genauer Durchsicht des Mietvertrages ist für die Befristung kein Grund angegeben. Kann dann eine außerordentliche Kündigung Erfolg haben?. Vielen Dank.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Einen Befristungsgrund benötigen Sie nur in einem Wohnraummietverhältnis nicht jedoch bei einem Praxismietvertrag. Bei sogenannten gewerblichen Mietverhältnissen ist eine Befristung uneingeschränkt möglich.

Eine außerordentliche Kündigung weil Ihnen die Räumlichkeiten zu klein geworden sind kommt leider nicht in Betracht. Eine solche außerordentliche Kündigung ist nur möglich, wenn der Vermieter eine Pflichtverletzung begeht, also zum Beispiel erhebliche Mängel an der Praxis trotz Fristsetzung Ihrerseits nicht beseitigt.

Ansonsten haben Sie lediglich die Möglichkeit die Praxisräume unterzuvermieten.

Für diese Untervermietung benötigen Sie die Zustimmung Ihres Vermieters.

Sollte jedoch der Vermieter die Erlaubnis zur Untervermietung verweigern, so haben Sie nach § 540 BGB allerdings die Möglichkeit den Mietvertrag vor Fristablauf außerordentlich zu kündigen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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