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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26223
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

mein vermieter möchte nach 5jahren die miete von 50 euro erhöhen

Kundenfrage

mein vermieter möchte nach 5jahren die miete von 50 euro erhöhen grund anpassung der ortsüblichen miete darf er das
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Grundsätzlich darf Ihr Vermieter die Miete unter bestimmten Voraussetzungen erhöhen.

Die Möglichkeiten einer Mieterhöhung bei Wohnraum sind in den §§ 557-561 BGB geregelt.

Die Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete findet sich in § 558 BGB.

Ihr Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden.

Wenn er also nach 5 Jahren eine Mieterhöhung verlangt so geht das in Ordnung.

Weiterhin muss Ihr Vermieter die Mieterhöhung auch begründen. Dies kann er mittels Mietspiegel, Benennung von 3 Vergleichswohungen, Mietdatenbank oder Sachverständigengutachten. Fehlt eine Begründung so ist die Mieterhöhung unwirksam.

Ihr Vermieter muss Ihnen genau darlegen, inwieweit die Mieterhöhung gerechtfertigt ist.

Ausserdem darf Ihre Vermieter die Miete innerhalb von 3 Jahren nur um maximal 20 % erhöhen.

Liegen die von mir genannten Voraussetzungen vor, so ist die Mieterhöhung leider wirksam.

Ansonsten können Sie die Erhöhung zurückweisen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


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