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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Ich lebe,seit Dez.2007 in meiner Wohnung zur Miete.Aus Kostengründen

Kundenfrage

Ich lebe,seit Dez.2007 in meiner Wohnung zur Miete.Aus Kostengründen habe ich mir die Wohnung mit einer Freundin geteilt.Ein Jahr später zog sie zu ihrem Partner&eine Nachmieterin bezog ihr Zimmer.Die gemeinsamen Räume,Flur,Bad,Gäste WC,Küche&meine 1,5 Zimmer waren inzwschen von mir eingerichtet&zurecht gemacht.Die Nachmieterin&ich stehen jede zu50%im Mietvertrag.Leider hat sich diese Dame zu einer Dauerkifferin enzwickelt. Das größere Problem ist für mich jedoch ihre Launischkeit,ihr Verhalten mir gegenüber ist inzwischen zum Psychoterror geworden. Ich möchte den Mietvertrag lösen;aber sie weigert sich&verlangt von mir ihr einen Nachmieter zu Stellen. Auf die Frage,wieso sie mit mir,einer Person,die sie verachtet länger im Mietverhältniss stehen möchte hat sie erwiedert: Es sei ihr scheissegel wer hier noch lebt. Sie verlässt die Wohnung nicht. Was kann ich tun? Mit freundlichen Grüssen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:


Wenn vorliegend die Mitmieterin die Mitwirkung bei der Kündigung verweigert, bleibt nur die Möglichkeit die Zustimmung gerichtlich einzuklagen.

Ein Mitmieter kann von dem anderen die Mitwirkung bei der Auflösung des Mietverhältnisses verlangen, soweit nicht ein fortbestehendes Innenverhältnis eine andere Bestimmung im Sinne des § 426 Abs. 1 BGB vorsieht. Eine andere Bestimmung besteht dann nicht, wenn der Grund für das gemeinsame Mietverhältnis infolge des Scheiterns der nichtehelichen Lebensgemeinschaft fortgefallen ist oder wie vorliegend eine gedeihliches Nebeneinander im Rahmen einer Wohngemeinschaft nicht mehr möglich ist und diese aufgehoben werden soll.

Fordern Sie die Mitmieterin also schriftlich unter Fristsetzung zur Mitwirkung auf und kündigen Sie bereits die Klageerhebung an.

Läuft die Frist ergebnislos ab, müssten Sie dann klagen, sollten hierfür aber am Besten einen Anwalt hinzuziehen.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:


Wenn vorliegend die Mitmieterin die Mitwirkung bei der Kündigung verweigert, bleibt nur die Möglichkeit die Zustimmung gerichtlich einzuklagen.

Ein Mitmieter kann von dem anderen die Mitwirkung bei der Auflösung des Mietverhältnisses verlangen, soweit nicht ein fortbestehendes Innenverhältnis eine andere Bestimmung im Sinne des § 426 Abs. 1 BGB vorsieht. Eine andere Bestimmung besteht dann nicht, wenn der Grund für das gemeinsame Mietverhältnis infolge des Scheiterns der nichtehelichen Lebensgemeinschaft fortgefallen ist oder wie vorliegend eine gedeihliches Nebeneinander im Rahmen einer Wohngemeinschaft nicht mehr möglich ist und diese aufgehoben werden soll.

Fordern Sie die Mitmieterin also schriftlich unter Fristsetzung zur Mitwirkung auf und kündigen Sie bereits die Klageerhebung an.

Läuft die Frist ergebnislos ab, müssten Sie dann klagen, sollten hierfür aber am Besten einen Anwalt hinzuziehen.