So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26418
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Schönen guten Tag ! Ich habe da mal eine Frage . Ich bin

Kundenfrage

Schönen guten Tag !
Ich habe da mal eine Frage .
Ich bin vor eineinhalb Jahren in einer Mietswohnung gezogen hatte meinem damaligen Vermieter gesagt das ich Katze und Hund habe dieser sagte kein Problem und im Mietvertrag steht drin Vereinbarung zur Tierhaltung Keine.( Mein Nachbar hat auch zwei Hunde) So jetzt hat der Eigentümer gewachselt und dieser sagt jetzt zu mir ich solle meine Tiere abgeben hat aber im gleichen Zug mit meinem Nachbarn einen neuen Mietvertrag gemacht und er darf die Hunde Behalten.
Neibe Frage jetzt muß ich wirklich meinen Hund abgeben ?
Er felangt auch von mir ich solle ein Ärztliches Artest beibringen da der Hund in der Wohnung ist ,muß ich das ???
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie mit Ihrem damaligen Vermieter über die Tierhaltung gesprochen haben und der Vermieter damals erklärt hatte, dass dies kein Problem sei, liegt darin eine Gestattung der Tierhaltung.

Da nach § 566 BGB der neue Eigentümer an das alte Mietverhältnis nebst allen Abreden gebunden ist, ist er auch an die Gestattung des alten Vermieters gebunden und kann diese nicht widerrufen.

Selbst wenn diese Gestattung nicht bestehen würde, so würde Ihr Vermieter rechtsmißbräuchlich handeln, wenn er Ihrem Nachbarn die Hundehaltung erlaubt, Ihnen aber nicht.
Ein Rechtsmissbrauch liegtnach Ansicht der Rechtsprechung vor, wenn bei anderen Mietern nicht auf dem Verbot der Tierhaltung bestanden wird (vgl.LG Hamburg Urteil vom 25.08.1981).

Sie müssen aus diesen beiden Gründen weder den Hund abgeben, noch aus der Wohnung ausziehen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Miet- & WEG-Recht