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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, wir haben unsere Tante ins Pflegeheim gebracht, weil

Kundenfrage

Hallo, wir haben unsere Tante ins Pflegeheim gebracht, weil in ihrer Wohnung (Bad) schon seit 1 Jahr Schimmel ist. Vor einem Jahr kam von der oberen Wohnung über Tage Wasser runter (Wasserschaden). Der Vermieter hat zwar von der Versicherung Geld kassiert, aber nie das Bad unserer Tante renoviert. Inzwischen hat es in der ganzen Wohnung so nach moder gerochen, das wir beschlossen haben unsere pflegebedürftige Tante ins Pflegeheim zu bringen. Wir haben die Wohnung unserer Tante gekündigt, der Vermieter will aber die 3 Monats Frist. Haben wir eine chance früher raus zu kommen.
Gruß
Gunnar Höhne
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:








Die Zustände in der Wohnung und das Verhalten des Vermieters sind hier wirklich nicht angemessenen und sollten keinesfalls hingenommen werden.

 

Zunächst zum Schimmel:


Nach ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass die Schimmelbildung nicht auf falsches Lüften oder Ähnliches zurückzuführen ist, sondern mit der baulichen Substanz des Mietobjekts zusammenhängt und somit in den Verantwortungsbereich des Vermieters fällt.

 

 

In diesem Fall hätte Ihre Tante in der Tat ein Recht auf Schadensersatz falls ihr ein Schaden entstanden ist (zum Beispiel an Möbeln oder ähnlichem) ein Recht zur Mietminderung sowie unter Umständen ein Recht zur außerordentlichen Kündigung.

 

 

Eine außerordentliche Kündigung kommt aber grundsätzlich nur dann in Betracht, wenn dem Vermieter nachweisbar eine Frist zur Beseitigung gesetzt wurde und er diese Frist erfolglos hat verstreichen lassen. Von heute auf morgen kann also grundsätzlich (leider) nicht gekündigt werden.

 

 

Die Höhe der Mietminderung hängt letztendlich mit dem Ausmaß der Beeinträchtigung zusammen. Damit hier eine genaue Höhe der Mietminderung bestimmt werden kann, müssten die genauen Gegebenheiten vor Ort bekannt sein.

 

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist der Vermieter bereits zur Beseitigung aufgefordert worden. Sollte dieses der Fall sein, darf in der Tat außerordentlich und vor allem fristlos ohne Einhaltung der Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden.

 

Die Umzugskosten müsste dann übrigens der Vermieter als Schadensersatz zahlen (zum Beispiel Möbeltransport).

 

Sollte noch keine ausdrückliche nachweisbare Aufforderung an den Vermieter vorliegen, müsste diese nachgeholt werden in Verbindung mit einer Fristsetzung, so dass dann nach erfolglosem Fristablauf nochmal außerordentlich gekündigt werden müsste.

 







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag und ein frohes neues Jahr!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt





Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

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