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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 19772
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Am Samstag, den 10.12.2011, stellte ich im Kinderzimmer meines

Kundenfrage

Am Samstag, den 10.12.2011, stellte ich im Kinderzimmer meines Sohnes fest, als ich sein Zimmer umgestalten wollte, dass sich an einer Wand bis relativ fast über die Hälfte hinaus Schimmel befindet. Am 12.12.2011 informierte ich am Vormittag (so wollte ich es zumindest tun) die Hausverwaltung, in dem ich dort leider niemanden persönlich erreichte, jedoch auf dem Anrufbeantworter unter Angabe meines Namens, meiner Anschrift und meines Anliegens sowie meiner Telefonnummer und der Bitte eines Rückrufes und eines gemeinsamen Besichtigungstermines eine Nachricht. Ich erhielt am 14.12.2011 um 13:30 Uhr einen Rückruf der Hausverwaltung, welchen ich nicht sofort entgegen nehmen konnte, jedoch Zeitnah (max. 10 min später) zurück rief. Dort schilderte ich mein Anliegen mit dem Schimmel an der Wand und das es sich hierbei um das Kinderzimmer meines Sohnes handelt, welche jedoch bronchial Asthma hat, ich erklärte auf Grund des Grundrisses im Kopf ganz genau um welches Zimmer es sich in der Wohnung handelt. Ich bat um einen gemeinsamen Besichtigungstermin, damit gemeinsam entschieden werden kann was zu tun sei. Ich bekam natürlich die Farge gestellt was sich an Möbelstücken an der Wand befindet. Ich äußerte das an dieser Wand ein kleiner vielleicht etwas über das Knie gehender Schrank befindet (hierbei gab ich an, dass ich ca. 1,60m groß bin) auf welchem ein Fernseher steht, wobei es sich hier um einen Röhrenfernseher handelt, auf Grund dessen der Schrank ein ganzes Stück weit weg von der Wand stehen muss, weil eben dieser nach hinten weg recht ausgewuchtet ist. Ich erwähnte dazu das sich neben dem Fernsehgerät eine Pflanze befindet und erwähnte das dies` ein Fikusbaum ist. Ich bekam allen Ernstes die Frage gestellt, ob diese Pflanze mit Wasser bewässert wird. Ich musste etwas schmunzeln und antwortete "ja, wie jede normale Pflanze eben auch". Als Antwort bekam ich "aha, daran könnte es liegen..." die Erklärung hierzu war, dass so eine Blume ja auch wieder was zurück gibt...Ich widersprach in das Gespräch indem ich sagte, dass ja nu` aber eine Pflanze, welche relativ an einer Wand steht wie wohl in Millionen von haushalten auch, nicht an einer von Schimmel befallenen Wand Schuld tragen könne. "Mmmmm..." hörte ich nur am anderen Ende und das der gute Mann in der kommende Woche nochmal irgendwie in der Innenstadt sei und sich meldet um dann bei mir gleich nochmal mit vorbei kommen zu können. Sie fragte ihn erschrocken "nächste Woche?" worauf seine Antwort war "ja vorher schaffe er es nicht". Ich sagte ihm "ok, ich bin recht nah an zu hause dran auf Arbeit und kann relativ spontan dann rum kommen, wenn er mich anruft und wir daher zeitlich uns nicht wirklich festlegen müssen", der Herr meinte das dies´ ja prima sei und er sich meldet. NÄCHSTE WOCHE wäre gewesen im Datum von Montag, dem 19.12.2011 bis zum Sonntag, dem 25.12.2011. Heute haben wir den 02.01.2012 und ich erhielt weder einen Anruf noch postalische Info o.ä. !
Was soll ich tun? Die Miete für Januar ist bereits fällig gewesen, welchen vollkommen überwiesen ist. Muss ich nun wirklich die Mangelanzeige erneut aber schriftlich aufsetzen oder darf ich die Miete rückwirkend kürzen und nur kurz die Information dazu geben oder wie verfahre ich hier am besten?
Ich danke XXXXX XXXXX Voraus und verbleibe mit freudiger Erwartung auf Ihren Anruf

mit den besten Grüßen
K. Kempe
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich bedarf die Mängelanzeige nicht der Schriftform, so dass auch aufgrund der von Ihnen geschilderten Vorgehensweise der Vermieter nun von dem Mietmangel in Kenntnis gesetzt wurde.

Allerdings muss diesem nun zunächst Gelegenheit gegeben werden, sich selbst ein Bild von dem Mangelbild zu machen, und insbesondere muss er Gelegenheit erhalten, den Mietmangel in angemessener zeit zu beseitigen.

Zu der Inaugenscheinnahme vor Ort und der Mangelbeseitigung sollten Sie dem Vermieter (der Hausverwaltung) daher nun eine weitere Frist setzen. Kündigen Sie an, dass Sie bei Nichtwahrnehmung des Besichtigungstermins und/oder bei Nichtabhilfe die Miete rückwirkend - und zwar beginnend mit Januar - mindern werden.

Im Übrigen ist es ein beliebtes Vermieterargument, sich bei Schimmelbildung der Einstandspflicht zu entziehen durch Verweis auf fehlerhaftes Lüftungs- und/oder Heizungsverhalten oder aber - wie in Ihrem Fall - auf andere Weise. Sie sollten sich hiervon nicht verunsichern lassen, denn der Vermieter hat verschuldensunabhängig für das Vorliegen von Mängeln einzustehen. Behauptet er, der Mieter sei für den Mangel verantwortlich, muss er dies unter Beweis stellen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besten Dank für die schnelle Antwort, nur was versteht man als Laie unter einer angemessenen Zeit für die Abstellung des Mangels und was bzw. wie hoch erstrickt sich der Betrag in Euro der Mietkürzung oder ist hier ein bestimmter Prozentsatz festgelegt? Wenn ja, wie hoch ist dieser?

Beste Grüße
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Als angemessener Zeitraum für die Mängelbeseitigung wären hier etwa ein bis zwei Wochen in Ansatz zu bringen, denn die Arbeiten müssen in solchen Fällen von einer Fachfirma übernommen werden.

Die Höhe der Mieteminderung dürfte hier nach der Rechtsprechung in Anbetracht des Umstandes, dass es sich um das Kinderzimmer handelt, mit mindestens 20% der Warmmiete anzusetzen sein.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwal
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
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