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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

wer muss den Antrag zur Nutzungsänderung beim Bauordnungsamt

Kundenfrage

wer muss den Antrag zur Nutzungsänderung beim Bauordnungsamt stellen .
der Vermiter welsche die Reume vermietet oder der Gewerbetreibende der in den Reumen das Gewerbe ausführen will .
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Die entsprechenden Anträge muss nach den Landesbauordnungen der so genannte Bauherr stellen.

 

 

 

Wer genau als Bauherr zu qualifizieren ist, hängt wieder von den Umständen des Einzelfalles ab.

 

 

 

Als Bauherr ist grundsätzlich derjenige zu qualifizieren, der in tatsächlicher Hinsicht die bauliche Maßnahme durchführt.

 

 

 

Sollte also der Eigentümer/Vermieter selber die bauliche Maßnahme durchführen, wäre er Bauherr, sollte allerdings der Mieter, hier also der Gewerbetreibende, in faktischer Hinsicht mit Erlaubnis des Vermieters die bauliche Maßnahme durchführen, so wäre der Gewerbetreibende als Bauherr zu qualifizieren.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und ein frohes neues Jahr!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt






Danjel Newerla und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
die reume wurden vom Miter zu 80 % baulich verändert sodas ich davon ausgehen kann
das er die Nutzungsänderung Beantragen muss . Der Miter betreibt das gewerbe schon 2Jahre ohne Nutzungsänderung . Jetzt verlangt die behörde eine solsche . Kann ich als Vermieter in haftung genommen werden wenn die Behörde die nutzung untersagt. und das Studio (Fitnis ) geschlossen werden muss
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Da der Mieter hier das Fitnessstudio betreibt und Umbaumaßnahmen durchführen möchte, muss er diese auch grundsätzlich beantragen, dass ist insoweit grundsätzlich richtig.

Im schlimmsten Fall würde es zu einer Nutzungsuntersagung kommen gegen den Mieter.

Ich kann nicht erkennen, wofür man Sie hier finanziell haftbar machen sollte.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt





Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

wenn ich das richtig verstanden habe muss der Antrag von mieter gestellt werden , weil dieser mit meiner Einwilligung 80 Pronzent der Umbauten selbst urch geführt hat.

Das Gewerbe besteht jetzt 2 Jahre ohne eine Genehmigung . Wenn nunmehr die Behörde die Genehmigung versagt und das Geschäft (Fitnis Studio ) muss eingestellt werden ,sodas dann keine Einnahmen mehr fliesen ,kann ich als Vermieter Haftbahr gemacht werden ( Schadenersatz ansprüche
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, das ist richtig.

EIne Haftung käme nur dann in Betracht, wenn Sie die Nutzung als Fitnessstudio vertraglich und ausdrücklich zugesichert haben.

Dann könnte gegebenenfalls auch ausserordentlich gekündigt werden.

 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt