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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Wir zahlen 1.500 € Warmmiete für einenWohnung, in der seit

Kundenfrage

Wir zahlen 1.500 € Warmmiete für einenWohnung, in der seit dem Einzug vor drei Jahren
a) die Fußbodenheizung nicht funktioniert
b) das Wasser in der Dusche nur tröpfelt
c) seit fast einem Jahr das Wasser außerdem nicht immer warm ist

Können wir die Miete mindern? Wenn ja, in welcher Höhe?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nach § 536 BGB können Sie die Miete angemessene mindern.

Hat nämlich die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten.

In welcher Höhe gemindert werden kann, hängt von Art und Umfang der Beeinträchtigungen ab.

Die nicht funktionierende Fußbodenheizung berechtigt zu einer erheblichen Minderung, die zumindest in den Wintermonaten zu 100% reichen kann.

Ich gehe davon aus, dass nicht die gesamte Wohnung mit Fußbodenheizung ausgestattet ist, so eine anteilige Minderung bezogen auf die nicht beizbaren Zimmer vorzunehmen ist (Prozentsatz bezogen auf die Gesamtwohnfläche).

Ein zu geringer Wasserdruck in der Wohnung begründet bei erheblichen Beeinträchtigungen eine Minderungsquote von 20 Prozent der Brutto-Warmmiete.

Wenn nicht immer oder ausreichend warmes Wasser vorhanden ist, berechtigt dies zu einer Minderung zwischen 5 und 10%.