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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3523
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Unser Studentenappartment wurde durch einen Wasserschaden in

Kundenfrage

Unser Studentenappartment wurde durch einen Wasserschaden in der Etage oben drüber erheblich geschädigt, d. h. Decken Wände nass und mit Schimmelbefall, Mieterin musste ausziehen und Ihr wurde für die Renovierungszeit ein Ersatzappartment gestellt, im gleichen Haus. Man war Ihr auch beim Möbeltransport behilflich.
Die Studentin hat uns 90% der Miete gekürzt, ist das rechtens????
Sie hatte natürlich schon erhebliche Unannämlichkeiten, wieviel Mietminderung müssen wir tolerieren??????
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Aus der Ferne lässt sich eine verbindliche Antwort bei Fragen zu einer Mietminderung schwer treffen.
Es kommt immer darauf an.

Das LG Berlin hat bspw. eine 100%ige Minderung bei Feuchtigkeitsschäden an den Wänden u. hoher Luftfeutchtigkeit und Gestank in der Wohnung angenommen (Urt.v. 19.12.1988 - 61 S 211/97).

Ungewöhnlich ist die Höhe der Mietminderung nach Ihrem Sachvortrag jedenfalls nicht.
Eine abschließende Beurteilung kann aber seriöserweise von hier aus nicht vorgenommen werden.
Hierzu müssten Sie einen Kollegen vor Ort beauftragen.



RAKRoth und 4 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre rasche Rückmeldung, Nur worauf kommt es an????
Ein Ersatzappartment wurde Ihr gestellt, bei den Umzügen wurde Ihr geholfen, und trotzdem sollen wir
90% Mietminderung von der Bruttomiete akzeptieren!!!!!!
Das heist, Miete 200,00 EUR, Nebenkosten 120,--EUR zus. 320.--EUR
Mit anderen Worten, den überwiegenden Anteil der Nebenkosten will die Mieterin auch in Abzug bringen!!!
Gibt es keine Parameter nach denen wir uns richten können????

Mit freundlichen Grüssen
H. Hirth
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

bedenken Sie zunächst, dass die Minderungshöhe durch eine angemessene Herabsetzung der Bruttomiete zu ermitteln ist.

Wenn die Wohnung zeitweise nicht bewohnbar, hat der Vermieter eine Ersatzwohnung zu stellen. Dies haben Sie gemacht. Die hierbei entstehenden Kosten sind sodann vom Vermieter zu tragen. Das Recht auf Mietminderung beträgt dann regelmäßig 100 %.