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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Guten Abend.Mein Name ist Rene Giese und wohne zur Miete in

Kundenfrage

Guten Abend.Mein Name ist Rene Giese und wohne zur Miete in Herford/NRW.Mein Anliegen betrifft 'laut streitene Nachbarn'.Ich habe schon mehrmals die Betroffenen darauf aufmerksam gemacht.Daraufhin musste ich mir mehrmals Beleidigungen anhören.Bei einem Gespräch mit dem Vermieter,wiess er mich darauf hin,dass diese Nachbarn eine Behinderung hätten und er selbst machtlos sei.Wie kann ich,als Mieter,dagegen jetzt vorgehen.Ich bedanke XXXXX XXXXX einmal für Ihre Antwort und Hilfe.MfG
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Hier haben sie sowohl gegenüber ihrem Vermieter als auch gegen den betreffenden Nachbarn einen Unterlassungsanspruch aus § 1004 BGB.

 

Sie könnten ihre Nachbarn sogar gerichtlich auf Unterlassung im Wege einer Unterlassungsklage in Anspruch nehmen.

 

Zunächst sollten sie ihn aber es hierzu außergerichtlich abmahnen.

 

Hierzu sollten Sie Ihren Nachbarn nachweisbar (per Einschreiben) unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 7-10 Tage) auffordern, dieses konkrete Verhalten in der Zukunft zu unterlassen und eine schriftliche Erklärung darüber abzugeben (Unterlassungserklärung), dass dieses Verhalten in der Zukunft abgestellt wird.

 

Nach erfolglosem Fristablauf sollten Sie einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.

 

Nach erfolglosem Fristablauf hätte übrigens der störende Nachbar ihre Rechtsanwaltskosten als Verzugsschaden grundsätzlich gemäß §§ 280,286 BGB zu tragen.

 

Die Behinderung des Nachbarn ist hier kein Freifahrtschein, um die Ruhe zu stören und um ihre Rechte zu verletzen.

 

Einen Unterlassungsanspruch hätten sie auch wegen der Beleidigungen. Beleidigungen sind gem. § 185 StGB übrigens strafbar und könnten zur Strafanzeige gebracht werden.

 

Aufgrund der Behinderung könnte aber eventuell ein Strafausschluss oder eine Strafmilderung in Betracht kommen, das kann ich aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilen, die zivilrechtliche Betrachtungsweise (siehe oben) ändert sich hierdurch aber grundsätzlich nicht.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagabend!!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt





Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Giese,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht. Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld "Akzeptieren" unter meiner Antwort.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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