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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 21562
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, es geht darum vor ca.3Jahren zogen wir in ein drei

Kundenfrage

Guten Tag, es geht darum vor ca.3Jahren zogen wir in ein drei Familien Haus ein, uns gehörte die Erdgeschoss Wohnung und nach hinten ein kleiner Garten. Der Garten wurde nicht gepflegt und war total hässlich und überzogen mit Moos, so dass die Stuhlbeine nach einiger Zeit in den Boden versanken. Nach Absprache mit der Vermieterin, durften wir eine Terrasse bauen um den Leiden ein Ende zu Setzen. Wir Investierten aus unserer eigenen Tasche für die Terrasse 4300 Euro, Was uns Verschwiegen wurde das dieses Haus Verkauft werden soll, (auf Kapitalbasis) es sollte schon einmal Verkauft werden doch da kein Käufer sich bereit Erklärte so viel Geld zu investieren wurde die Wohnung erst einmal an uns Vermietet. Erst als die Terrasse fertig war wurde von der Vermieterin ein neuer Makler beauftragt das Haus zu Verkaufen. Ein Käufer Interessierte sich für das Haus und Kaufte es, jetzt kommen unsere Probleme, der neu Vermieter meldete auf Eigentum an und wir sollen bis zum Februar ausziehen, meine eigentliche Frage ist was ist mit den Geld was ich in den Garten Investierte um diese Immobilie schmackhafter für den Kunden zu machen damit er das Objekt kauft. Des Weiteren haben wir ein Schreiben von der alten Vermieterin das bei Auszug die Terrasse nicht Entfernt werden muss. Wer muss uns jetzt eigentlich eine Summe X Bezahlen für die Materialkosten, Rechnung alle Vorhanden. Der Mieterschutzbund sagte auch zu uns dass wir nicht das volle Geld beanspruchen können, da die Terrasse schon ein Jahr liegt also wurde an den neuen Vermieter Geschrieben dass wir von 4300Euro noch 3500Euro haben möchten. Also wie komme ich jetzt an mein Geld, vom alten Vermieter oder vom neuen Vermieter, der dieses Objekt gekauft hat wie gesehen, oder sollten wir sogar den Gerichtlichen Weg gehen. Danke XXXXX XXXXX Schnelle Antwort.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Eine Ersatzpflicht des Vermieters für derartige Aufwendungen des Mieters kommt in Betracht, wenn die Maßnahme den Interessen des Vermieters und seinem wirklichen oder mutmaßlichen Willen entsprochen hat oder wenn der Vermieter bereichert ist ( OLG Düsseldorf NJW RR 92).

Beide Voraussetzungen liegen hier vor, denn die grundlegende Neugestaltung des verwilderten Gartens entsprach dem Interesse der damaligen Vermieterin, und sie enstpricht dem Interesse des neuen Eigentümers. Zudem ist der neue Vermieter (Eigentümer) um den Wert der Verbesserung des Grundstücks bereichert. Die Bereicherung liegt hier darin, dass sich der Verkehrswert der Immobilie als Folge der Maßnahme erhöht hat.

Sie können daher auch entsprechenden Ersatz für die von Ihnen vorgenommenen Aufwendungen beanspruchen. Rechtszuständig für diese Ersatzpflicht ist nunmehr der neue Vermieter, nicht die ehemalige Vermieterin. Ihm gegenüber müssen Sie Ihre Ansprüche geltend machen.

Die gerichtliche Geltenmdmachung Ihrer Ansprüche ist derzeit noch nicht veranlasst. Fordern Sie den Neueigentümer zunächst schriftlich unter Bezifferung Ihrer Ersatzansprüche zum Ausgleich auf, und setzen Sie ihm zur Erfüllung dieser Verbindlichkeit ein Frist von ein bis zwei Wochen. Kündigen Sie an, dass Sie nach Ablauf der Frist und ausbleibender Zahlung Ihren Ersatzanspruch auf dem Rechtswege durchsetzen werden.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Eine Ersatzpflicht des Vermieters für derartige Aufwendungen des Mieters kommt in Betracht, wenn die Maßnahme den Interessen des Vermieters und seinem wirklichen oder mutmaßlichen Willen entsprochen hat oder wenn der Vermieter bereichert ist ( OLG Düsseldorf NJW RR 92).

Beide Voraussetzungen liegen hier vor, denn die grundlegende Neugestaltung des verwilderten Gartens entsprach dem Interesse der damaligen Vermieterin, und sie enstpricht dem Interesse des neuen Eigentümers. Zudem ist der neue Vermieter (Eigentümer) um den Wert der Verbesserung des Grundstücks bereichert. Die Bereicherung liegt hier darin, dass sich der Verkehrswert der Immobilie als Folge der Maßnahme erhöht hat.

Sie können daher auch entsprechenden Ersatz für die von Ihnen vorgenommenen Aufwendungen beanspruchen. Rechtszuständig für diese Ersatzpflicht ist nunmehr der neue Vermieter, nicht die ehemalige Vermieterin. Ihm gegenüber müssen Sie Ihre Ansprüche geltend machen.

Die gerichtliche Geltenmdmachung Ihrer Ansprüche ist derzeit noch nicht veranlasst. Fordern Sie den Neueigentümer zunächst schriftlich unter Bezifferung Ihrer Ersatzansprüche zum Ausgleich auf, und setzen Sie ihm zur Erfüllung dieser Verbindlichkeit ein Frist von ein bis zwei Wochen. Kündigen Sie an, dass Sie nach Ablauf der Frist und ausbleibender Zahlung Ihren Ersatzanspruch auf dem Rechtswege durchsetzen werden.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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