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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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Frage zu Kautionsabrechnung nach Mietauszug Sehr geehrte

Kundenfrage

Frage zu Kautionsabrechnung nach Mietauszug

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir (Ehepaar plus Baby) haben 2,5 Monate nach unserem Auszug aus einer 3 Jahre lang bewohnten Mietswohnung endlich die Kautionsabrechnung bekommen und sind dabei schier aus den Socken gekippt: statt der hinterlegten 1.300 (+Zinsen) sollen wir nun nur noch 387,80 € erhalten!
Kurze Hintergrundinfo dazu: wir hatten stets eine extrem positives Verhältnis zur Vermieterin, bei Auszug der jeweiligen Mieter gab es aber in allen uns bekannten Fällen immer Ärger mit der Vermieterin – so leider auch bei uns geschehen.
Wir haben die Wohnung so gut geputzt wie es ging, der neue Hausmeister hat mir gegenüber gesagt, er würde die Wohnung – bis auf ganz kleine Nachbesserungen – so abnehmen. Die Vermieterin hat dies völlig anders gesehen: deshalb haben wir mit ihr vereinbart, dass sie eine Bekannte für 200 (!) € engagiert und diese die Wohnung nachputzt, in der Hoffnung, dann nichts mehr von ihr zu hören und die ganze Kaution zu bekommen. Diese 200€ laufen unabhängig von der Kautionsabrechnung
Dann hat sie für die Reinigung von Balkon und Dusche (ohne uns die Chance zu geben, dies selbst zu reinigen und ohne uns zu fragen) 80,44 € für einen Fliesenleger berechnet plus 10,27 für Reinigungsmittel.
Die weiterhin abgezogene NK-Abrechnung scheint mit 149,65 € noch ok zu sein, ebenso die Heizungswartung über 126,73 €.
Was sicher m.E. nicht ok ist, ist die 50%ige In-Rechnung-Stellung eines Ersatzteils für die Heizung (352,24  176,12 €), versehen mit dem süffisanten Kommentar: „Nachdem Sie es nicht der Mühe wert gefunden haben mir vor Auszug mitzuteilen, dass die Heizung tropft, Sie aber trotzdem die Heizung laufen ließen, erlaube ich mir, Ihnen die mir dadurch entstandenen Kosten (Wärmetauscher) zumindest anteilig zu verrechnen.“ Hintergrundinfo hierzu: ich habe der Vermieterin über Monate und bei allen Wohnungsbesuchen mit potentiellen Nachmietern immer wieder gesagt, dass die Heizung tropft und wir deshalb permanent nerviger Weise Wasser nachfüllen müssen und dass sie die Heizung sicherheitshalber vor dem Einzug der Nachmieter nochmal checken lassen soll. Ihre Aussage ist also eine glatte Lüge, das kann meine Frau bezeugen.
Ebenso sicher m.E. nicht ok ist, dass sie uns des Weiteren 100 € pauschal für Beschädigungen im Treppenhaus und Handlauf des Treppengeländers in Rechnung gestellt hat. Angeblich hätten wir beim Auszug Schäden verursacht. Hintergrundinfo hierzu: fast monatlich ziehen in dem 10-Parteien-Haus Mieter ein und aus, keinerlei Indiz wird belegen können, dass die Schäden (welche Schäden?) von uns sind. Außerdem wollte die Vermieterin sowieso das Treppenhaus renovieren lassen, wofür bereits Handwerker vor unserem Auszug zur Besichtigung anwesend waren.
Darüber hinaus hat die Vermieterin uns für 1 Angebot eines Malers zum Lackieren von Heizkörpern und Türrahmen 3/10 („lt. MV“) in Rechnung gestellt: 330,60 €. Ist dies rechtens? Davon ist nichts im Übergabeprotokoll vermerkt, dies steht nur im Mietvertrag.
Abschließend schreibt die Vermieterin zur Heizungsreparatur (vom 10.10.11): „Wurde bereits nach Ihrem Auszug in Auftrag gegeben. Hatte so lange Lieferzeiten. Ihre Nachfolger hatten während dieser Zeit weder warmes Wasser noch konnte geheizt werden. Eine Mietminderung der Nachmieter wurde bis jetzt nicht vorgenommen – müsste ich ebenfalls von Ihnen verlangen. Nach erfolgter Mietzahlung werde ich Ihnen den Restbetrag überweisen.“
Da das Thema mit der Heizung, die hohen Reinigungskosten, etwaige Nachmieter-Mietminderungen sowie die fadenscheinige Treppenhaus-Beschädigungspauschale nach meinem Verständnis einfach nicht in Ordnung sind, würden wir gerne wissen, was wir dagegen unternehmen können. Wir finden die Abrechnung hinterlistig und einfach unfair, haben aber keine Rechtsschutzversicherung und weder das Geld noch die Nerven, uns bis auf Gerichtsebene mit der Dame rumzustreiten. Was können wir unternehmen, um auch ohne möglichen Gerichtsstreit mehr als das beschriebene Geld zu erhalten?
Bitte dringend um Hilfe, wir sind echt verzweifelt, gerne auch per telefonischer Rückantwort:
Tobias Mulack
0151/15242022 [email protected]

P.S. Es gibt ein Übergabeprotokoll, unterschrieben von Vermieterin und uns - hier steht vermerkt:
- Bad muss nachgeputzt werden gegen Quittung
- Küchen: Boden und alle Heizkörper säubern
- Fensterrahmen und Fensterbretter außen + innen
- Fenster und Fensterrahmen: alles putzen
- Jalousien: innenputzen alle
- Böden: Gang + Heizung nachputzen
- Balkon: voll ... muss nachgeputzt werden
- alle Türen beschädigt
- Dübel: teilweise entfernt (Anmerkung: von ca. 50 haben wir 2 vergessen)
(von einer anteiligen Verrechnung von Schönheitsreparaturen ist nichts vermerkt)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Ich denke, dass Sie bei dieser Vorgehensweise nicht um ein Gerichtsverfahren umhinkommen. Für Sie vorteilhaft ist, dass die Vermieterin vermeintliche Schäden allesamt repariert hat und somit nicht mehr nachvollziehbar ist, welche Schäden tatsächlich vorgelegen haben. Insoweit haben Sie gute Aussichten die abgezogenenen Beträge weider zu bekommen. Zu der Heizung ist auszuführen, dass dies Sache des Vermieters ist und nicht auf Sie abgewälzt werden kann, wenn Sie die Beschädigung nicht zu vertreten haben.

Die Nebenkostenabrechung und die Heizungswartung ist sicherlich nachzuprüfen. Die übrigen Ausgaben sind wie ausgeführt zu erstatten, da seitens der Vermieterin nicht mehr bewiesen werden kann, dass ein Schaden vorlag.

Zu den Reinigungskosten ergibt sich nach Ihren Angaben ein Erstattungsanspruch, wenn Sie EUR 200,- vorgelegt haben und EUR 80,44 und EUR 10,27 abgerechnet wurden.

Ich empfehle Ihnen daher einen Anwalt zu beauftragen, der die einbehaltenen Beträge zurückfordert. Sicherlich werden Sie für die Kosten in Vorleitung gehen müssen, können sich aber die Auslagen bei der Vermieterin notfalls gerichtlich wiederholen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren. Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Bekannt aus:

 
 
 
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