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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, die Betreuerin meiner Mutter

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Betreuerin meiner Mutter will mich aus dem Haus meiner Mutter mit einer fristlosen Kündigung werfen, in dem ich mit meinen Eltern schon 21 Jahre gelebt habe. Der Grund: Vermietung um die Kosten für die Heimunterbringung zu decken. Ich habe nur einen einfachen Mietvertrag mit folgdendem Inhalt, da hierfür nie eine Notwendigkeit bestand, ICH BESTÄTIGE; DASS MEIN SOHN ANDRE WINTER FÜR 400 EURO BEI MIR ZUR MIETE WOHNT EXCL. NEBENKOSTEN; UNTERSCHRIFT
Aufgrund einer Depression bin ich zur Zeit arbeits- und mittelos. Ich bekomme zur Zeit auch kein ALG II.

Meine Mutter ist zwar dement, kann aber die Folgen verstehen und will das auch nicht. Kann ich das verhindern in dem meine Mutter mir durch eine Willenserklärung ein uneingeschränktes lebenslanges Wohnrecht einräumt ?
Können Sie mir eine Formulierung an die Hand geben, die rechtsverbindlichen Bestand hat.

Ich bin sehr verzweifelt und habe grosse Angst

Mfg
Andre Winter
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Da Ihre Mutter unter Betreuung steht, kann Sie Ihnen leider nicht mehr ein lebenslanges Wohnrecht einräumen, weil die Erklärung Ihrer Mutter der Zustimmung des Betreuers bedürfte. Ich gehe davon aus, dass diese Zustimmung nicht erteilt werden wird.

Wenn Sie die vereinbarte Miete nicht bezahlen, ist die Betreuerin verpflichtet im Sinne Ihrer Mutter die Kündigung auszusprechen. Dies kann auch bei Verzug von 2 Monatsmieten dann fristlos erfolgen.

Nichts desto trotz müssen Sie nicht von heute auf morgen aus dem Haus Ihrer Mutter ausziehen. Die Betreuerin müsste im Namen Ihrer Mutter die Räumungsklage gegen Sie erheben. Wenn Sie dann noch die rückständigen Mieten bezahlen, ist die Kündigung wieder hinfällig.

Wenn Sie keine Leistungen nach dem SGB II bekommen sprechen Sie unverzüglich beim Sozialamt vor, damit von dort aus Ihre Wohnkosten übernommen werden und somit die Kündigung wieder hinfällig wird.

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