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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16958
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Guten Tag, mein Vermieter hat mir schon zum zweiten Mal

Kundenfrage

Guten Tag,

mein Vermieter hat mir schon zum zweiten Mal die fristlose Kündigung geschickt, da er der Meinung ist das ich ein Messie bin. Ich sehe dies aber nicht so. Zu dem behauptet er als Kündigungsgrund Zustände in der Wohnung die nie geherrscht haben. Wie kann ich nun gegen die Küdigung vorgehen?

mfg
Joh
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Nach § 543 BGB kann jede Vertragspartei das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen.


Ein wichtiger Grund läge in Vernachlässigung der Mietsache, die man Ihnen ja vorwirft.


Die Kündigung ist aber nur zulässig , wenn Sie vorher abgemahnt würden.



Schreiben Sie dem Vermieter, dass Sie der Kündigung widersprechen und dass er Zustände behauptet, die so nicht stimmen.


Widersprechen Sie der Kündigung.

Entweder nimmt der Vermieter die Kündigung zurück, oder er muss, wenn Sie nicht freiwillig ausziehen gegen Sie Räumungsklage erheben.

Im Rahmen dieser Klage prüft das Gericht die Rechtsmäßigkeit der Kündigung.


Sie können sich dann gegen die Klage wehren und vortragen, dass der Kündigungsgrund nicht zutrifft und Sie zudem abgemahnt hätten werden müssen.


Der Vermieter muss den Kündigungsgrund beweisen.


Wenn er das nicht kann ist die Räumungsklage unbegründet und die Kündigung nicht gültig.





Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne könen Sie nachfragen.





Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

 

vor der ersten fristlosen Kündigung ist eine Abmahnung erfolgt. Jedoch vor der zweiten nicht. Ist dies rechtens?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ja, wenn man Sie einmal schon wegen der selben Sache abgemahnt hatte.


Das erste Mal wird abgemahnt, das zweite Mal kann dann gekündigt werden.


Wie gesagt muss der Vermieter aber den Kündigungsgrund im Räumungsprozeß nachweisen.





Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.




Mit freundlichen Grüßen




Rechtsanwältim



wenn Sie keine Fragen mehr haben bitte ich höflich um Akzeptierung


Danke
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte ich um Akzeptierung


Danke
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wie kann der Vermieter den Nachweis erbringen? Beim Vermieter handelt es sich um eine Genossenschaft. Muss man da nicht als Genossenschaftsmitglied auf jeden Falle eine Wohnung anmieten können?

 

Es stehen im Mietvertrag zwei Personen. Meine Mutter und ich. Meine Mutter ist angestellte und ich bin Student mit 170 Euro Halbwaisenrente. Kann man da beim Anwalt die Kosten auch nur auf mich abrechnen lassen und somit in den Genuss eines Beratungsgutscheines bzw. Prozesskostenhilfe kommen?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn im Mietvertrag zwei Personen stehen, muss man sowohl eine Kündigung gegen zwei Personen schicken , als auch die Räumungsklage gegen zwei Personen erheben.

Sie können dann Prozeßkostenhilfe erhalten und die Mutter braucht keinen Anwalt nehmen und schließt sich den Ausführungen Ihres Anwalts ganz einfach an.


Den Beratungsholfeschein können Sie auch alleine holen und sich beraten lassen, der Sachverhalt ist für Sie und die Mutter ja identisch.


Auch Genossenschaften müssen kündigen können, wenn ein Kündigungsgrund vorhanden ist.


Der Vermieter kann versuchen den Nachweis durch Zeugenausssagen etc, zu bringen , was ihm natürlich nur schwer gelinge wird.





Mit freundlichen Grüßen


RA



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wo bekomme ich den Beratungshilfeschein? Auch direkt beim anwalt?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Den beantragen Sie beim Amtsgericht an Ihrem Wohnsitz.


Unterlagen über Einnahmen und Ausgaben nehmen Sie mit.


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung und stehe Ihnen auch danach noch zur Verfügung
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

 

ich habe noch eine Nachfrage. Die Kündigung kam per Einschreiben und war an meine Mutter und mich gerichtet. Auf der Post hat aber nur meine Mutter unterschrieben. Gilt da das Einschreiben auch für mich als zugestellt?

Erfährt mein Anwalt mit dem Beratungsschein und der Prozesskostenhilfe auch von meinen anderen Gerichtsverfahren aufgrund von Schulden?

 

mfg

Joh

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, das Einschreiben ist wirksam zugestellt indem es einer von Ihnen in Empfang nimmt.

Nein, der Anwalt erfährt das nicht.


Ich würde sehr höflich um Akzeptierung bitten


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
kann ein anwalt in andere Verfahren oder in die Schufa schauen? Erfährt überhaupt ein Prozessbeteiligter von den anderen Klageverfahren wegen den Schulden?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


gerne beantworte ich Ihnen diese Fragen.

Bitte akzeptieren Sie jedoch eine von den Ihnen bereits gegebenen Antworten, dann stehe ich Ihnern zur Verfügung
Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, normalerweise nicht, es sei denn Sie bezahlen etwas nicht und man vollstreckt gegen Sie.

Dann müssen Sie Ihre Vermögenswerte angeben.


Sie müssen aber aufpassen, wenn Sie sich zu einer Zahlung in dem Prozeß ( und auch sonst) verpflichten, dass Sie das auch zahlen können und zahlen, denn sonst kann ein Verfahren wegen Betrugs auf Sie zukommen, das Ihnen die berufliche Zukunft ruinieren kann.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

 

wird es dann "öffentlich" wenn vielleicht bald der Gerichtsvollzieher kommen könnte?

 

 

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Öffentlich wird es nicht, aber Ihre Gläubiger erfahren davon
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich meine hat das Auswirkungen auf das Mietrechtsverfahren?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, nur wenn Sie sich zu etwas verpflichten würden, was Sie nicht bezahlen können.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
aber erst wenn man die anwaltsrechnung nicht bezahlen würde, oder? Und hat das Schuldenverfahren auswirkungen auf den Beratungsschein?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn Sie einen Vergleich schließen und sich zu etwas verpflichten, was Sie nicht zahken können ist es Betrug.


Wenn Sie verurteilt werden, Kosten zu bezahlen, ist es kein Betrug.

In beiden Fällen kann eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis erholt werden.

Auswirkungen auf den Schein hat es nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

wird mein anwalt in der mietrechtssache nun auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis einholen oder nicht?

Wie kann man selber das Schuldnerverzeichnis einsehen?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


nur wenn er einen Verdacht hat.

beim zust. Amtsgericht