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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26450
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich beziehe Alg2 und wohne in Berlin, ich habe gerade

Kundenfrage

Hallo,

ich beziehe Alg2 und wohne in Berlin, ich habe gerade über das Arbeitsamt eine Weiterbildung finanziert bekommen, diese abgschlossen und habe nun eine Stelle in
Baden Würrtemberg bekommen und den Vertrag unterschrieben.
Nun meine Frage :
Gibt es eine Rechtssprechung oder einene § im BGB der es mir erluabt meine Wohnung aus wichtigem Grund zu frühzeitig zu kündigen zwecks arbeitsaufnahme !!????
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Der durch einen Arbeitsplatz in einer anderen Stadt bedingte Wohnsitzwechsel gibt Ihnen leider kein Recht einen unbefristeten Mietvertrag außerordentlich zu kündigen.

Die Kündigungsfrist von 3 Monaten des § 573c BGB muss leider eingehalten werden.

Etwas anderes gilt allerdings dann, wenn Sie ein befristetes Mietverhältnis abgeschlossen haben oder auf die Kündigungsmöglichkeit für einen bestimmten Zeitraum verzichtet haben. In diesem Falle könnten Sie außerordentlich kündigen.

Ansonsten müssen Sie leider die Frist von 3 Monaten einhalten und versuchen mit dem Vermieter (eventuell unter Benennung eines Nachmieters) einen Aufhebungsvertrag zu schließen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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