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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16462
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

guten Tag, mein mann bestitzt ein Haus welches vermietet ist,

Kundenfrage

guten Tag,
mein mann bestitzt ein Haus welches vermietet ist, wir haben uns getrennt und haben uns geeinigt, dass ich mit den Kindern 9, 12 in das vermietete Haus einziehen. Derzeit wohnt in dem Haus eine Mutter mit 2 Kindern, wir haben ihr die Kündigung für Eigenbedarf fristgerecht zukommen lassen. Sie weigert sich auszuziehen da sie anscheinend mittellos ist, getrennt lebend, 2 Kinder usw. (als sie einzog war sie verheiratet). Ich bin in ihrer gleichen Lage, da ich nur 890Euro im Monat verdiene. Wieso kann ich Eigenbedarf nicht geltend machen. wir wollten eine Räumungsklage einreichen aber man hat uns gesagt, dass es sowieso nichts bringen würde. Warum hat sie mehr Rechte als ich, wenn ich doch in der gleichen Lage bin wie sie, aber das Haus meinem noch Ehemann gehört! Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Nach § 573 BGB braucht der Vermieter bei der Eigenbedarfskündigung ein berechtigtes Interesse, das vorliegt, wenn er die Wohnung für seine Anghörigen benötigt.


Diese Gründe muss der Vermieter im Kündigungssschreiben angeben.


Unter Angehörigen des Vermieters versteht man Personen die der Vermieter dauerhaft in seine Wohnung aufgenommen hat, die mit ihm in enger Hausgemeinschaft leben und keinen eigenen Hausstand führen, Familienangehörige sind mit ihm verwandt.


Die Kinder sind also Familienngehörige.


Die Wohnung muss weiter benötigt werden.


Hier wird dann geprüft inwieweit vernünftige und nachvollziehbare Gründe für die Nutzung vorliegen.


Es darf zudem kein Mißbrauch vorliegen. Das wäre der Fall, wenn überhöhter Bedarf vorliegen würde.


Sind diese Voraussetzungen gegeben, so hat der Vermieter einen Anspruch.


Dieser dürfte aber bei der Mutter mit den zwei Kindern sehr sehr schwer durchzusetzen, sein, da sie natürlich Härtegründe geltend macht, so dass es zumindest sehr lange dauern dürfte, bis man sie aus der Wohnung geräumt hat.



Dies ist ein Fall davon , dass Recht haben und Recht bekommen sehr verschieden sind.


Ich würde Ihnen aufgrund der Kosten doch empfehlen, von einer Räumungsklage Abstand zu nehmen.




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht





Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank







Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

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