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hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Rechtsanwalt, LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

Hallo, meine Frage lautet! Ich habe letztes Jahr fr hzeitig

Kundenfrage

Hallo, meine Frage lautet! Ich habe letztes Jahr frühzeitig meine Wohnung gekündigt und die WOhnungsübergabe getätigt leider ohne Übergabeprotokoll. DIe Vermieterin wiedersprach in keiner ihrer EMails dass sie nicht einverstanden sei dass ich frühzeitig ausziehe und wiedersprach auch nicht gegen einen neuen Mieter damit es zu keinen zahlungsausfällen kommt seitens der Miete. Ich hatte schon frühzeitig eine neue WOhnung bekommen und wollte deshalb früher raus! Schlüßelübergabe zählerstand wohnung renoviert. Zweimal sagte sie mir zu dass ich die Kaution verzinst wieder erhalte. EIn halbes jahr später bekomme ich eine mail wo sie mir sagt sie müsse mir nicht die Kaution auszahlen sie müsse keinen neuen Nachmieter akzeptieren und nun hat sie mich zu Gericht gegeben und will das Geld!
Hätte sie mir das gleich so geschrieben hätte ich versucht später einzuziehen in der neuen WOhnung. Ich schrieb ihr das auch dass ich es mir nicht leisten kann auf zwei seiten zu bezahlen und ob es in Ordnung geht dass ich frühzeitig ausziehe und sie einen nachmieter erhät damit es ihrerseits keine Mietausfälle gibt! und jetzt habe ich das Problem! Über ein halbes Jahr später sagt sie sie sei nicht einverstanden dabei wieder sprach sie von anfang an nicht und sagte mir die kaution zu! Nun behauptet sie sogar im Brief vom Gericht, dass ich den WOhnungsschlüßel wortlos in den Briefkasten geschmiessen hätte was nicht der Wahrheit entspricht. Bitte was soll ich da nur machen! Bitte helfen sie mir irgendwie bitte
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

bei E-Mail Verkehr besteht immer die Problematik, dass der Absender relativ leicht bestreiten kann, diese gelesen zu haben. Sie müssen also die vorhandenen E-Mails der Gegenseite genau darauf kontrollieren, ob sich aus dem Inhalt klar ergibt, dass Ihr Wunsch zu früherern Übergabe der Wohnung bei der Gegenseite angekommen ist und Sie aus dem Zusammenhang von einer Zustimmung ausgehen konnten, denn normalerweise muss diese explizit erfolgen, denn nach der Verkehrssitte ist es bei Mietwohnungen nicht üblich, stillschweigend eine frühere Kündigung anzunehmen.

 

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__151.html

 

Wenn Sie allerdings in der Kündigung selbst (wenn auch ev. nur per E-Mail) unter der Bedingung des früheren Auszugs gekündigt haben und allenfalls hilfsweise zum späteren Zeitpunkt, dürfte es für Sie reichen, wenn die Gegenseite die Kündigung bestätigt hat, ohne darauf hinzuweisen, dass eine frühere Kündigung nicht möglich sei.

 

Es kommt also maßgeblich darauf an, wie Sie die Kündigung formuliert haben!

 

Wenn Sie nun bereits Post vom Gericht haben, sollten Sie schnellstmöglich einen Kollegen vor Ort aufsuchen und die gesamte vorhandene Korrespondenz vorlegen.

 

Der Sachverhalt lässt sich so nach Ihren Schilderungen auf diesem Medium nicht abschließend für eine Verteidigung in der Klage aufklären.

Unklar ist mir auch, was bisher von der Gegenseite eingeklagt wurde, da die Rückzahlung der Kaution Sie ja eigenlich einklagen müssten.

 

Es sieht hier stark danach aus, dass Sie im Prozess damit rechnen müssen, dass die Gegenseite versuchen wird, Sie in eine ungünstige Position zu bringen.

 

Korrespondenz sollte auf jeden Fall mit der Gegenseite nur noch schriftlich mit Einwurfeinschreiben oder über einen Anwalt geschehen.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.


Bitte vergessen Sie nicht, die Antwort zu akzeptieren. Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland verboten.


Mit freundlichen Grüßen

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