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Rechtsanwalt
Rechtsanwalt, Sonstiges
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 112
Erfahrung:  Fachanwalt für Miet- und WEG-Recht
38799029
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Ich habe meine Zimmer kurzfristig scwarz untermitet ,war nich

Kundenfrage

Ich habe meine Zimmer kurzfristig scwarz untermitet ,war nich in Wohnung (wegen Arbeit abgereist).Meine Mitter hat eine Frau in der Wohnung vergewaltig.Es war auch Polizei Einsatz am Ort.
Von Genosssenshaft bin ich aufgefordert Wohnung zu verlasen,wegen Haus sturung und ich als Hauptmietterin verantwortllich.Habe ich Recht in der Wohnung zu bleiben?
MfG G.Petrovic
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  DirkBettinger hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich gerne wie folgt:
Sie haben zwar ganz offenbar gegen die Vereinbarungen im Mietvertrag verstossen indem Sie die Wohnung untervermietet haben ohne Genehmigung des Vermieters, aber hier dürfte allenfalls eine Abmahnung durch den Vermieter ausgesprchen werden. EInen Grund für eine Kündigung vermag ich nicht zu erkennen.
SIe sollten mitteilen, dass Sie nicht ausziehen werden und einene eventuellen Rechtsstreit gelassen entgegen sehen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen. Bitte vergessen Sie nicht, meien ANtwort zu akzeptieren.

Freundliche Grüße
D. Bettinger
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe es shon genacht und meine vorige anwalt auch.Aber Amts Gericht dehe die Sache anders und in vorverfahren hat entshiden dass ich bin verantwortlich was ist in meine Wohnung passiert.Ich habe gerichtliche termin in 2 wochen.Gibt es Paragraf wo steht dass ich kann nicht verantwortlich sein in Name andere Person?
Experte:  Rechtsanwalt hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

in Ihrer Frage geht es ausdrücklich nur um die Kündigung. Andere Ansprüche des Vermieters nennen Sie nicht. Den Paragraphen, den der Kollege hinsichtlich der Abmahnung erwähnt hat, nenne ich Ihnen gerne:

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§ 543 - Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund

(1) Jede Vertragspartei kann das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.

(2) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
1. dem Mieter der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache ganz oder zum Teil nicht rechtzeitig gewährt oder wieder entzogen wird,
2. der Mieter die Rechte des Vermieters dadurch in erheblichem Maße verletzt, dass er die Mietsache durch Vernachlässigung der ihm obliegenden Sorgfalt erheblich gefährdet oder sie unbefugt einem Dritten überlässt oder
3. der Mieter
a) für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist oder
b) in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Miete für zwei Monate erreicht.

Im Falle des Satzes 1 Nr. 3 ist die Kündigung ausgeschlossen, wenn der Vermieter vorher befriedigt wird. Sie wird unwirksam, wenn sich der Mieter von seiner Schuld durch Aufrechnung befreien konnte und unverzüglich nach der Kündigung die Aufrechnung erklärt.

(3) Besteht der wichtige Grund in der Verletzung einer Pflicht aus dem Mietvertrag, so ist die Kündigung erst nach erfolglosem Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten angemessenen Frist oder nach erfolgloser Abmahnung zulässig. Dies gilt nicht, wenn
1. eine Frist oder Abmahnung offensichtlich keinen Erfolg verspricht,
2. die sofortige Kündigung aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen gerechtfertigt ist oder
3. der Mieter mit der Entrichtung der Miete im Sinne des Absatzes 2 Nr. 3 in Verzug ist.

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Nach Abs. 3 ist grundsätzlich eine Abmahnung erforderlich. Das Gericht kann allerdings entscheiden, dass aufgrund der Schwere des Einzelfalles eine Abmahnung ausnahmsweise entbehrlich ist.

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