So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RAScholz.
RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RAScholz ist jetzt online.

Guten Morgen, Kurzfassung ich lebe auf den Kanaren und wollte

Kundenfrage

Guten Morgen, Kurzfassung:ich lebe auf den Kanaren und wollte eine Ferienwohnung ganzjährig mieten, Vermieter (Deutscher) lebt in New York. Vertrag gemacht zum 1. Mai 2011, Einzug sollte am 6.5 sein ( Flug war gebucht), Vermieter wollte kommen und 1 Tag vor meinem Flug kam eine Absage. Vermieter wollte alles renovieren, schriftlich festgehalten, Wasserrohre für die Küche legen, Küche einbauen, neuen Boden verlegen, Holz oder Laminat. Kaution sollte vorab gezahlt werden 2 MM, ich habe aber nur 1 MM gezahlt, Rest bei Übernahme. Miete für Mai habe ich bezahlt. Insgesamt: 1.260.- Euro. Als ich am Haus ankam war keiner da, konnte nicht einziehen, weil keine Renovierung gemacht wurde. Seine Grossmutter lebt im Haus und gab mir einen Schlüssel, aber ich musste 1 Woche im Hotel wohnen. Er versprach mir alle Kosten zu übernehmen und den Vertrag aufzulösen, Vertrag kam an, ich habe unterschrieben und ihm zugesandt. Er hat ihn erhalten und bestätigt, er wollte ihn zurücksenden und mir das Geld incl. meiner Spesen überweisen. Nichts bisher, keinen Kontakt, keine Antwort auf Mails. Seit dem 6. Mai Funkstille, auch ans Telefon geht er nicht. Ich habe alles schriftlich von ihm. Was kann ich machen?
Kann ich ihm einen Mahnbescheid schicken? Gerichtsstand ist Freiburg, die Wohnung ist Kreis Waldshut. Kann man ihn verklagen? Der ganze Spass hat mich bisher ca. 3.000 Euro gekoster.
Für eine Antwort bedanke XXXXX XXXXX im Voraus
Renate K.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr verehrte Fragestellerin,

wenn Sie den Gerichtsstand Freiburg vertraglich vereinbart haben, können Sie grundsätzlich gegen den Mann vor einem deutschen Gericht vorgehen.

Zu empfehlen wäre Ihnen hier das Mahnverfahren, da es schneller zum Titel führen kann und für Sie grundsätzlich wegen der niedrigeren von Ihnen vorzuschießenden Kosten günstiger ist.

Sowohl Mahnverfahren als auch Klage setzen aber voraus, dass Sie eine zustellfähige Anschrift des Gegners haben. Wäre diese nicht in Deutschland sondern in den USA, wäre der Mahnbescheid oder die Klage nach den USA zuzustellen, was prozessual möglich, aber mit einiger Zeit und höheren Kosten verbunden ist. Darüber hinaus könnte sich sich auch die Vollstreckung schwieriger gestalten, wenn der Mann in Deutschland weder Vermögen noch Einkommen hat.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
RAScholz und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

danke für Ihre Antwort.

 

ich habe eine Adresse in New York,und er ist Eigentümer des Hauses und seine Grossmutter wohnt auch dort und zahlt Miete. Kann man den Mahnbescheid an die Adresse des Wohnhauses schicken. Er hat hier Mieteinnahme und das Haus.

 

Langt das um ihn zu belangen an der deutschen Adresse ?

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr verehrte Fragestellerin,

die Zustellung muss schlechterdings an den Adressaten erfolgen. Die Zustellung an die Großmutter wird nicht ausreichen, es sei denn, Sie wäre zur Annahme bevollmächtigt, was wohl nicht der Fall sein wird. Allein der Umstand, dass dem Mann hier in D ein Grundstück gehört, reicht nicht aus, um an diese Adresse rechtserheblich Zustellungen vornehmen zu können. Möglicherweise hält der Mann in Deutschland einen Zweitwohnsitz, an den dann zugestellt werden könnte, möglicherweise ist dieser auch am Orte des Grundstückes. Hier würde Ihnen ein Anfrage beim Einwohnermeldeamt weiterhelfen. Als Gläubiger einer Verbindlichkeit läge für Sie ein berechtigtes Interesse an einer Auskunft vor.

Im schlimmsten Fall hätten Sie die Zustellung in die USA vornehmen zu lassen. Die Kosten hierfür sind vom Schuldner zu tragen. Nachdem in Deutschland Einkommen und Vermögen vorhanden sind, dürften Vollstreckungsprobleme nicht auftauchen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für Ihre Infos, ich werde mich in Deutschland an einen Anwalt wenden.

 

und Gruss aus Lanzarote

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte sehr,

freundliche Grüße

Scholz
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Miet- & WEG-Recht