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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

HIIIILLLFFFEEE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! hallo! ich besitze

Kundenfrage

HIIIILLLFFFEEE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

hallo!
ich besitze seit einigen jahren eine eigentumswohnung in einem mehrfamilienhaus (miet-und eigentumswohnungen, baujahr des hauses 2000).
die wohnung hat anfangs (nach kauf und einzug in diese) keinerlei erkennbare mängel aufgewiesen.
seit 2 jahren aber stellen sich immer mehr grosse mängel in der wohnung ein, die erst nach und nach zu tage kommen.
meinen hausverwalter habe ich schon mehrfach kontaktiert, und er hat sich die mängel auch angesehen, aber immer nur als harmlos abgewunken, Zitat "ist halt so". nichts passiert. man wird nur abgewiesen.
ich habe für diese wohnung 100.000 euro bezahlt und meine, diese mängel nicht hinnehmen zu müssen...ich hoffe, das ich damit recht habe.

die mängel:

1: schimmelbefall in fast allen räumen rund um die fenster (wir lüften in allen jahreszeiten richtig und oft, kommt trotzdem immer wieder raus)

2: fliesen (boden) sacken ab und reissen ein, so das ein richtiger versatz entsteht, wo man beim nasswischen hängen bleibt,

3: risse im mauerwerk (innerhalb der wohnung), nachstreichen und auffüllen bringt nichts, reissen immer weiter ein...

4:tiefgarage (autostellplatz) läuft bei jedem unwetter voll wasser, fundamente und tragende betonpfeiler des hauses bereits feucht und angegriffen vom wasser (stahlmatten in betonpfeiler rosten bereits und der putz blättert ab), da die tiefgarage kein Wasserablauf besitzt, der das verhindern sollte...,


5: etc...(zuviel zu tippen)

meine frage:

kann ich einen gutachter beauftragen, oder einen rechtanwalt einschalten, um irgendwie endlich mal eine lösung zu finden? bin total verzweifelt, weiss nicht, was ich tun soll...
BITTE um tipps, wie ich da wieder rauskomme!!!!!!!!!!!!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Offensichtlich liegen hier Mängel vor, die Sie Ihnen grundsätzlich Gewährleistungsansprüche ermöglichen.

 

Die Frage ist aber, ob diese Ansprüche bereits verjährt sind. Bitte teilen Sie mir kurz mit, wann Sie den Kaufvertrag geschlossen haben.

 

Selbst falls hier Mängel nicht verjährt sein sollten, wäre die weitere Frage, ob Ihr Kaufvertrag einen wirksamen Gewährleistungsausschluss beinhaltet. Bitte teilen Sie mir gegebenenfalls den Inhalt des Gewährleistungsausschlusses mit (falls vorhanden).







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241











Danjel Newerla und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
habe sie 2004 erworben.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Gem. § 438 Abs. 1 Nr. 2 BGB beträgt die Verjährungsfrist bei Gewährleistungsansprüchen in Bezug auf ein Bauwerk (zum Beispiel eine Eigentumswohnung) Fünf Jahre und beginnt mit Übergabe des Gebäudes. Hiernach wäre bereits Verjährung eingetreten.

Gem. § 438 Abs. 3 BGB gibt es aber eine Ausnahme. Sofern die Mängel arglistig verschwiegen worden sind vom Verkäufer (dieses müssten sie beweisen), gilt die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren gemäß §§ 195,199 BGB.

In diesem Fall beginnt die Verjährung grundsätzlich mit Ablauf des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und Sie Kenntnis vom Mangel erhalten haben.

Hierzu ein Beispiel:

Sollten von Anfang an Mängel vorgelegen haben, die sie erst vor gut zwei Jahren festgestellt haben (und die man auch erst hatte vor zwei Jahren feststellen können),und sollten diese Mängel arglistig verschwiegen worden sein vom Verkäufer, so könnten sie grundsätzlich noch Gewährleistungsansprüche geltend machen.

Vor diesem Hintergrund würde es sich durchaus lohnen die Sache abschließend bei einem im Baurecht erfahrenen Kollegen vor Ort abschließend prüfen zu lassen

§ 438
Verjährung der Mängelansprüche

(1) Die in § 437 Nr. 1 und 3 bezeichneten Ansprüche verjähren

1. in 30 Jahren, wenn der Mangel
a) in einem dinglichen Recht eines Dritten, auf Grund dessen Herausgabe der Kaufsache verlangt werden kann, oder
b) in einem sonstigen Recht, das im Grundbuch eingetragen ist,
besteht,
2. in fünf Jahren
a) bei einem Bauwerk und
b) bei einer Sache, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden ist und dessen Mangelhaftigkeit verursacht hat, und
3. im Übrigen in zwei Jahren.

(2) Die Verjährung beginnt bei Grundstücken mit der Übergabe, im Übrigen mit der Ablieferung der Sache.

(3) Abweichend von Absatz 1 Nr. 2 und 3 und Absatz 2 verjähren die Ansprüche in der regelmäßigen Verjährungsfrist, wenn der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat. Im Falle des Absatzes 1 Nr. 2 tritt die Verjährung jedoch nicht vor Ablauf der dort bestimmten Frist ein.

(4) Für das in § 437 bezeichnete Rücktrittsrecht gilt § 218. Der Käufer kann trotz einer Unwirksamkeit des Rücktritts nach § 218 Abs. 1 die Zahlung des Kaufpreises insoweit verweigern, als er auf Grund des Rücktritts dazu berechtigt sein würde. Macht er von diesem Recht Gebrauch, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten.

(5) Auf das in § 437 bezeichnete Minderungsrecht finden § 218 und Absatz 4 Satz 2 entsprechende Anwendung.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für Ihre Hilfe!!!
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dafür nicht :-)

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241