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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3335
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
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RARobertWeber ist jetzt online.

Ich habe ein Gartenanteil ca. 600 qm lt. Mietvertrag zugesagt

Beantwortete Frage:

Ich habe ein Gartenanteil ca. 600 qm lt. Mietvertrag zugesagt bekommen. Fast 300 qm werden jetzt vom Vermieter in Beschlag gelegt Er will dort 4 PKW-Plätze erstellen.
Der vorhandene Schutzzaun und Hecke wurden bereits entfernt. Ich hatte Protest erhoben und Mietkürzung 1o% angekündigt. Miete ne. 555,--. z.Zt. 3 Parteien.
Jetzt will er noch den Zugang zu den Parkplätzen durch meinen früher zugesagten Gartenanteil mittels Gehwegplatten erstellen. Die geplanten Parkplätze liegen an einem kleinen Sandweg im hineteren Bereich des Objektes und dieser ist nicht der öffentliche Zugang. Dieser liegt in der Vorderfront des Hauses.
Darf er den Zugang beliebig ändern?
Der für mich ganz wesentliche Gartenbereich ist zur Zeit kaum benutzbar, da die Lärmbelästiung und vorallen die Staubbelästigung fast unerträglich ist. Ist die Iansprchname wegen Mietwertminderung nicht sogar noch höher anzusetzen?
1000-Dank für Ihre Mühe.
mfg Peter Schlolaut
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich darf er den Zugang beliebig ändern, sofern das Bauamt zustimmt und Ihre Rechte aus Mietvertrag nicht verletzt werden.

Wenn durch die Lärm und Staubbelastung nur die Gartennutzung unmöglich wird, haben Sie den gerichtlich anerkannten Höchstwert von 10 % bereits ausgenutzt. Ein höherer Wert ist nur anzusetzen, wenn sich die Lärmbelastung auch auf das Wohnen in dem Haus auswirkt.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben und bedanke XXXXX XXXXX Voraus für die freundliche Akzeptierung. Sie akzeptieren die Antwort durch Anklicken des grünen Feldes.
Die eingestellte Antwort steht unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Akzeptierung. Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
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