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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
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Mustermann ist jetzt online.

Muss eine Wohnung bei K ndigung nach ber 50 Jahren Mietzeit

Kundenfrage

Muss eine Wohnung bei Kündigung nach über 50 Jahren Mietzeit auf Kosten des Mieters in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden ? Im konkreten Fall Haushaltsauflösung wg Umzug ins Seniorenheim. Vermieter will Öltank entfernt, alle Teppichböden entfernt, etc.etc
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Maßgeblich für die Beantwortung Ihrer Frage ist vor allem, was vertraglich geregelt wurde.

Ohne besondere Vereinbarung ist der Mieter nicht zur Vornahme von Schönheitsreparaturen (Streichen der Wände usw.) verpflichtet, es sei denn, er hat sich hierzu wirksam durch Vereinbarungim Mietvertrag verpflichtet.

Die Wohnung ist an den Vermieter aber geräumt zu übergeben. Zu einer solchen Räumung gehört auch, dass der Mieter von ihm verlegte Teppichböden - einschl. Resten des Klebers - entfernt. Auch vom Mieter vorgenommene Einbauten sind im Regelfall zu entfernen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Öltank. Wurde dieser durch den Mieter eingebaut, dürfte er zu entfernen sein. Etwas anderes kann sich aber aus einer Zustimmung des Vermieters zum Einbau ergeben. Hier wird man auch danach differenzieren müssen, ob der Öltank mehr oder weniger lose ist (Stehtank) oder ob er fest mit dem Gebäude oder grundstück verbunden wurde.

Im Hinblick auf die Dauer des Mietverhältnisses und darauf, dass möglicherweise nicht alle Absprachen zwischen Mieter und Vermieter dokumentiert wurden, kann es sehr schwierig sein, festzustellen, welche Pflichten den Mieter treffen und welche nicht. Ein Streit hierüber birgt für beide Parteien ein erhebliches Prozessrisiko.

Entfernt der Mieter Gegenstände pflichtwidrig nicht, kann der Vermieter die für die Entfernung anfallenden Kosten als Schadensersatz geltend machen.

Im Hinblick auf das beiderseitige Risiko sollten Mieter und Vermieter versuchen, eine Einigung über die zu verrichtenden Arbeiten zu erzielen. Auch wenn beide Parteien hier nachgeben müssten, würde dies voraussichtlich die schnellste und kostengünstigte Methode der Konfliktlösung sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken und geben bitte eine Bewertung ab.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

haben Sie zu meiner Antwort noch eine Frage? Diese würde ich Ihnen gerne beantworten.

Anderenfalls möchte ich Sie bitten, meine Antwort - schon aus Gründen der Fairness - zu akzeptieren und eine Bewertung abzugeben. Schließlich haben Sie unter Auslobung eines Einsatzes eine Beurteilung Ihres Sachverhaltes erbeten und diese auch erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)