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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich habe eine Frage zur Betriebskostenabrechnung. Ich bin am

Kundenfrage

Ich habe eine Frage zur Betriebskostenabrechnung. Ich bin am 15.April 2009 in meine Wohnung neu eingezogen. Heute am 26.April 2011 bekomme ich Post von meinem Vermieter mit der Betriebskostenabrechnung für 2009, mit Datum 15.April 2011 versehen und den Vermerk: "... anbei erhalten Sie aus Krankheitsgründen ( wurde in Klammern erläutert ) leider erst heute die Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2009."
Ich weiss das der Vermieter eine Frist von 12 Monaten hierfür einhalten muss. Wie reagiere ich auf dieses Schreiben und muss ich die Erhöhung Zahlen ??? Danke XXXXX XXXXX schnelle Antwort. Grit Benedict, Essen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Der Vermieter muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums die Betriebskosten abrechnen.

Wenn der Abrechnungszeitraum 2009 war , hätte die Abrechnung am 31.12. 2010 erfolgen sollen.

Überschreitet der Vermieter die Abrechnungsfrist kann er vom Mieter grundsätzlich keine Nachzahlung mehr verlangen.

Eine Ausnahme besteht dann , wenn der Vermieter ohne eigenes Verschulden daran gehindert war, die Frist einzuhalten.

Dies ist ZB dann der Fall, wenn er durch Erkrankung daran gehindert war.


Dies ist eine Frage des Einzelfalls, wobei der Vermieter beweisen muss, dass er wirklich ohne eigenes Verschulden an der rechtzeitigen Abrechnung gehindert war.

Da diese Erkrankung ihn angeblich 4 Monate lang daran gehindert hat, die Abrechnung zu erstellen, dürfte das für ihn schwierig sein.

Wird die Frist nicht gewahrt , entfällt ein möglicher Nachzahlungsanspruch.


Sie solten Ihren Vermieter kurz anschreiben, ihn auf die Verfristung von immerhin 4 einhalb Monaten hinweisen und ihm mitteilen, dass Sie aufgrund dieser Verfristung von rechts wegen nicht zu einer Nachzahlung verpflichtet sind.


Unabhängig davon können Sie die Rechtmäßigkeit prüfen und dagegen innerhalb eines Jahres Einwendungen erheben, wenn ZB die Vorauszahlungen zu hoch angesetzt wurden.


Wenn die Abrechnung korrekt ist müssen Sie eine Erhöhung der Vorauszahlungen zahlen.

Nur die Nachzahlung brauchen Sie aufgrund der Verfristung nicht zu leisten.



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne können Sie nachfragen.



Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke









Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


vielen Dank für Ihre Akzeptierung und Ihnen einen schönen Abend.