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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 27031
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Habe im Februar eine Wohnungsbesichtigung durchgef hrt. Die

Kundenfrage

Habe im Februar eine Wohnungsbesichtigung durchgeführt. Die Wohnung war voll möbliert. Da mir die Wohnung gut gefiel unterschrieb ich wenige Tage später den Mietvertrag. Durch einen Bekannten, der ebenfalls dort wohnhaft ist, erfuhr ich, dass es in diesen Wohnungen Probleme mit Schimmelbefall gibt. Ich kontaktierte daraufhin den Vormieter, der mir dieses Problem bestätigte. Er teilte mir mit, dass es anfangs auch in seiner Wohnung Schimmelbefall gab, er dieses aber mit lüften und heizen in den Griff bekommen habe. Die Wohnungen wurden im Jahre 2008 erbaut und sofort nach Fertigstellung vermietet. Durch die Mieter wurde die Immobiliengesellschaft über das Problem informiert, diese jedoch reagieren darauf sehr ungehalten und äußern jedesmal, dass dieses an den Mietern liegen würde, da diese nicht genug lüften und heizen. Ich begab mich daraufhin wieder zu dem Vermieter und schilderte ihm dieses Problem. Dieser spielte o.g. Problem herunter und teilte mir mit, dass ich aus dem Mietvertrag nicht herauskomme. Der Mietvertrag ist auf zwei Jahre gebunden. Da es sich aber hier um einen versteckten Mangel handelt, konnte ich diesen bei der Wohnungsbesichtigung nicht sehen. Ich habe keine Lust, wenn ich in einem halben Jahr einen Schimmelbefall in der Wohnung feststelle, mich dann mit der Immobiliengesellschaft herum zu streiten und vor Gericht zu ziehen. Meine Frage wäre: Welche Möglichkeiten habe ich, den Mietvertrag aufzuheben?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen

M.f.G.
C.Liebold
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie vom Vermieter über die Beschaffenheit der Wohnung getäuscht wurden (Schimmelbefall) so können Sie den Mietvertrag wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten.

Dabei müssen Sie nachweisen, dass der Vermieter vom baubedingten Schimmelbefall gewusst hat, diesen jedoch nicht beseitigt und sich über diesen Mangel auch nicht informiet hat.

Sollten sich in der Wohnung Schimmelpilzsporen befinden und besteht somit die Gefahr einer konkreten Gesundheitsgefährung durch Toxine, so können Sie den Mietvertrag fristlos kündigen ( LG Berlin Urteil vom 16.11.2004 63 S 174/04).



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt