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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22318
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo Ich frage f r emin Sohn. Er wird seit ber einem Jahr

Kundenfrage

Hallo
Ich frage für emin Sohn.
Er wird seit über einem Jahr von 5 Mietparteien gemobbt, die dort schon mehrere Jahre dort wohnen. Eine davon ist die schlimmste. Mein Sohn ist der jungste Mieter des Hauses.Mein Sohn bekam von der Wohnungsbaugesellschaft ein Schreiben, mit einer Abmahnung und bei erneuter Beschwerde wird ihm mit einer Zwangsräumung gedroht. Am Freitag wollte er mit den Mietern reden und fragen was das sein soll. Diese Mieter hören ihm nicht zu und werden ihm gegenüber noch beleidigend, wie Assozial und noch andere grasse Wörter die ich hier nicht nennen möchte. Man haz ihm zu verstehen gegeben, das die solange weiter machen, bis er raus ist. Man beschwert sich über alles, laute Musik, was auch nicht so extrem ist, wie man es schildert, bohren, lachen, lautes reden, angeblich stampfen in der Wohnung, auch gelogen, selbst wenn er Besuch von Freunden bekommt, da diese ja die Treppe nutzen, was denen auch stört. Mein Sohn ist z.Z. sehr labiel und ich mache mir echt sorgen. Er war schon mal soweit sich etwas anzutun, selbst das ist denen egal, mit den Worten, wäre besser gewesen, wenn er gesprungen wäre. Er schläft kaum noch. Er hat immer versucht mit den Mietern ein vernünftiges Gespräch zu führen, aber die lachen ihn aus und machen sich noch lustig. Meine Frage. Ist Mobbing nicht stafbar. Was kann er tun, denn er möchte ja in der Wohnung bleiben. Ich habe echt Angst um mein Jungen.
Vielen Dank XXXXX XXXXX
Mit freundlichen Grüßen H.Roy
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Mobbing kann in der Tat strafbar sein. In Betracht kommen insbesondere Körperverletzung (§§ 223, 230 StGB), Nötigung (§ 240 StGB) und Beleidigung (§ 185 StGB).

Unter den von Ihnen geschilderten Bedingungen wäre zunächst an eine Strafbarkeit wegen Beleidigung zu denken, was die gegenüber Ihrem Sohn angeschlagene Wortwahl und Tonart anbetrifft ("asozial").

Auch die Androhung, mit dem Mobbing solange fortzufahren, bis Ihr Sohn das Haus verlässt, kann unter dem Gesichtspunkt einer Nötigung strafbar sein.

Da die Mobbing-Attacken gegen Ihren Sohn mittlerweile auch psychische oder psychosomatische Folgen nach sich gezogen haben, käme auch eine Strafbarkeit wegen fahrlässiger oder gar vorsätzlicher Körperverletzung in Betracht.

Ihrem Sohn ist zu empfehlen, ein Mobbing-Tagebuch zu führen, in welches er die gegen ihn gerichteten Angriffe nach Art, Zeit und Intensität verzeichnet. Auf Grundlage dieser Eintragungen sollte sodann eine Strafanzeige erfolgen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt