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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22338
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Imobilie erworben,wobei zwei wohnungen

Kundenfrage

Hallo, ich habe eine Imobilie erworben,wobei zwei wohnungen vorhanden sind und eine davon bereits vermietet war. muß ich die Mieter annehmen und den bestehenden Mietvertrag oder darf ich einen neuen Mietvertrag mit entsprechender Mieterhöhung ansetzen, da die bestehende Miete unter dem Mietspiegel sich befindet. Gruß Frau Ksionzek
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Nach § 566 BGB gilt der Grundsatz "Kauf bricht nicht Miete". Das bedeutet, dass Sie als Erwerberin der Immobilie vollumfänglich in alle Rechte und Pflichten eintreten, die sich aus dem mit den Mietern abgeschlossenen Mietvertrag ergeben.

Sie sind folglich komplett in die Vermieterposition eingerückt. Daher gelten auch Ihnen gegenüber alle Bestimmungen des alten Mietevertrages. Auch bei der Berechnung der ordentlichen Kündigungsfristen ist deshalb die bisherige Mietzeit zu berücksichtigen.

Sie können aber dennoch eine Mieterhöhung bis zur örtlichen Vergleichsmiete unter den Voraussetzungen des § 558 BGB verlangen, wenn die letzte Mieterhöhung 15 Monate zurückliegt.

Das Gesetz ordnet insoweit in § 558 Absatz 1 BGB an:

Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Nach § 566 BGB gilt der Grundsatz "Kauf bricht nicht Miete". Das bedeutet, dass Sie als Erwerberin der Immobilie vollumfänglich in alle Rechte und Pflichten eintreten, die sich aus dem mit den Mietern abgeschlossenen Mietvertrag ergeben.

Sie sind folglich komplett in die Vermieterposition eingerückt. Daher gelten auch Ihnen gegenüber alle Bestimmungen des alten Mietevertrages. Auch bei der Berechnung der ordentlichen Kündigungsfristen ist deshalb die bisherige Mietzeit zu berücksichtigen.

Sie können aber dennoch eine Mieterhöhung bis zur örtlichen Vergleichsmiete unter den Voraussetzungen des § 558 BGB verlangen, wenn die letzte Mieterhöhung 15 Monate zurückliegt.

Das Gesetz ordnet insoweit in § 558 Absatz 1 BGB an:

Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt