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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17047
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Ich habe 1999 eine 2-Zi-Eigentumswohnung (70 qm) als Kapitalanlage

Kundenfrage

Ich habe 1999 eine 2-Zi-Eigentumswohnung (70 qm) als Kapitalanlage gekauft. Der Verkäufer hat mir zur Renovierung der Wohnung einen Werkvertrag ausgehändigt. Für jeden Renovierungsabschnitt wurden mir Schecks zum unterzeichnen vorgelegt. Die Darlehenssumme wurde entsprechend aufgestockt.
1. Rate Baubeginn und Material 12.000 DM
2. Rate Erneuerung Elektroinstallation 3.000 DM
3. Rate nach Fertigstellung Malerarbeiten 2.000 DM
4. Rate nach Fertigstellung Böden, Fließenarbeiten 2.000 DM
5. Rate nach Abnahme durch Unternehmer und Besteller 600 DM

Jetzt nach ca. 12 Jahren, da die langjährige Mieterin auszieht, habe ich die Wohnung besichtigt und feststellen müssen, dass keinerlei Renovierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, bis auf die Erneuerung der Fenster. Dies kann auch die Mieterin bestätigen.

Meine Frage: Verjährung oder Betrug?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ein strafrechtlich relevantes Verhalten liegt in jedem Fall vor, da die Gelder zweckentfremdet wurden. Sie sollten Anzeige erstatten.

Verjährt ist erstmal noch nichts, da Sie keine Kenntnis hatten. Daher können Sie Erfüllung oder Rückzahlung verlangen.
raschwerin und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schwerin,

vielen Dank für Ihre Antwort, doch mittlerweile haben sich die Fakten geändert.
Daher möchte ich den Fall wieder eröffnen.

Ich hatte damals beim Kauf der Immobilie durch meine Unterschrift zugestimmt, dass die Verwendung der o.g. Bauraten (geschlossener Werksvertrag) in voller Höhe zur Renovierung des Gemeinschaftseigentums verwendet werden kann.
Zudem ist die Baufirma seit 2002 in Konkurs.

Liegt immer noch ein strafrechtlich relevantes Verhalten vor?

Gruß
Robert Trebes


Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es muss ein Nachweis erbracht werden, wie die Gelder verwendet worden sind. Erst dann lässt sich abschließend sagen, ob eine Strafbarkeit gegeben ist.