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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16667
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Mu man einer Mieterh hung zustimmen, die weit ber dem Mittelwert

Kundenfrage

Muß man einer Mieterhöhung zustimmen, die weit über dem Mittelwert liegt ? Wir haben bisher nur den Mittelwert bei Mieterhöhungen akzeptiert.
Mittelwert ist € 6,66, gefordert sind € 7,10 / qm. Die Wohnung hat einige Mängel, das Haus wurde 1863 gebaut.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Mieterhöhungen sind nur unter eng begrenzten Voraussetzungen möglich.

Bleibt die Miete über 15 Monate unverändert kann bis zur ortsüblichen Verleichsmiete erhöht werden.
Es müssen bei einer Mieterhöhung zunächst Formalien eingehalten werden, nämlich Textform und Begründung.

Nach dem Gesetz kann der Vermieter die Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen.

Eine weitere Begrenzung ist die sog.Kappungsgrenze, nämlich 20 % in drei Jahren.

Das ist die Miete, die für Wohnungen vergleichbarer Art, Größe , Ausstattung, und Lage in den letzten vier Jahren vor Ort vereinbart wurde.


Der Vermieter kann sich hierfür auf ein Sachverständigengutachten, drei Vergleichswohnungen, den örtlichen Mietspiegel oder den Mietspiegel einer vergleichbaren Kommune berufen, oder auf eine Mietdatenbank.

Wesentlich ist der Durchschnitt, so dass Sie auf dem Mittelwert bestehen können.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank




Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Können Sie die Frage nach dem Mittelwert beantworten. Bisher wurde immer der Mittelwert gefordert.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich ist der Mittelwert maßgeblich.

Ich habe aber gerade eine neuere Entscheidung des Bundesgerichtshofs gefunden, wonach, wenn bei Vergleichswohnungen eine Preisspanne besteht , es zulässig sein soll, bei der Mieterhöhung bis zur Obergrenze zu gehen.

Im vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall gab es jedoch keinen Mietspiegel.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



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