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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Bereich Mietrecht habe ich schon mehrere Mandate betreut.
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo,Ich bin Alleinerziehende Mutter von 2Kindern (12,6).Bin

Kundenfrage

Hallo,Ich bin Alleinerziehende Mutter von 2Kindern (12,6).Bin 2009 in der Wohnung Eingezogen,obwohl Ich wußte das Schimmelbildung vorhanden war.Meine Vormieterin hatte Ihn beseitigt.Beim Tapezieren haben wir so ein Schimmelmittel in die Deckenfarbe und auch im Kleister verwendet.Jetzt ist die ganze Wohnung voll Schimmel.Daraufhin habe Ich den Vermieter davon in Kenntnis gesetzt.Er meinte:Es wäre meine Schuld.Ich würde nicht richtig Heizen und Lüften.Ich bin Berufstätig und meine Kinder Schulpflichtig.Natürlich wird die Wohnung gelüftet und geheizt,so wie Ich oder die Kids zuhause sind.Allerdings funktionierte die Heizung auch nicht richtig.Was er allerdings versucht zu beseitigen.Jetzt macht er mich dafür für Verantwortlich.Was kann Ich tun?..Allerdigs habe Ich die Wohnung gekündigt,kann erst zum 01.05.2011 ausziehen.Kann Ich die Miete kürzen?Habe leider keine Rechtschutzversicherung.Dank.
Mit freundlichen Grüßen A.Möck
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Nach ihrer Schilderung ist nahezu die vollständige Wohnung mit Schimmel überzogen.


Die maßgebliche Frage ist wie so oft im juristischen Bereich, wer für die Schimmelbildung verantwortlich ist.


 

Hier gilt der Grundsatz, dass der Mieter verantwortlich ist, sofern beispielsweise falsches Lüft- oder Heizverhalten vorliegt, der Vermieter hingegen verantwortlich ist, wenn der Schimmel auf der baulichen Substanz beruht ( zum Beispiel weil das Dach undicht ist oder die Wände feucht sind).

 

 

 

Ihrer Schilderung nach heizen sie ordnungsgemäß, sofern ihnen dieses möglich ist.

 

Selbst wenn sie nicht ordentlich heizen würden im Moment, wäre dieses nach ihrer Schilderung darauf zurückzuführen, dass der Vermieter seiner Pflicht zur Reparatur der Heizung trotz ihrer Mängelanzeige nicht nachkommt, womit die Verantwortlichkeit ebenfalls in diesem Fall beim Vermieter liegen würde.

 

Im Ergebnis ist der Vermieter nach ihrer Schilderung also verantwortlich.

 

Sollte ihnen aufgrund der Schimmelbildung also ein Schaden entstanden sein (zum Beispiel an den Möbeln), so wäre der Vermieter ihnen grundsätzlich zum Ersatz dieses Schadens verpflichtet.

 

Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit außerordentlich zu kündigen. In diesem Fall könnten sie auch die Umzugskosten als Schadensersatz geltend machen.

 

 

 

Voraussetzung für eine außerordentliche Kündigung wäre in diesem Fall aber, dass sie ihren Vermieter eine angemessene Frist nachweisbar (unter Zeugen oder per Einschreiben) zur Beseitigung des Schimmels gesetzt haben und er diese Frist erfolglos hat verstreichen lassen.

 

Sofern die Heizung nicht richtig funktioniert insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir uns in der kalten Jahreszeit befinden, wäre alleine deshalb eine Mietminderung gerechtfertigt. Die Höhe der Mietminderung würde sich danach bemessen, wie gravierend der Defekt ist und insbesondere ob sich dieser auf die gesamte Wohnung auswirkt.

 

 

 

Auch aufgrund der Schimmelbildung habe sie einen Anspruch auf Mietminderung.

 

Hierbei kommt es insbesondere darauf an, welche Zimmer befallen sind und wie gravierend die Beeinträchtigung ist.

 

 

 

Sollte beispielsweise die gesamte Wohnung nach objektiven Maßstäben nicht mehr nutzbar sein, so könnten sie die Miete auch vollständig bis zur Beseitigung mindern.

 

 

Da Ihr Vermieter offensichtlich nicht seinen Verpflichtungen nachkommt wäre ihnen zu empfehlen, einen Fachanwalt für Mietrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244



 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Nach ihrer Schilderung ist nahezu die vollständige Wohnung mit Schimmel überzogen.


Die maßgebliche Frage ist wie so oft im juristischen Bereich, wer für die Schimmelbildung verantwortlich ist.


 

Hier gilt der Grundsatz, dass der Mieter verantwortlich ist, sofern beispielsweise falsches Lüft- oder Heizverhalten vorliegt, der Vermieter hingegen verantwortlich ist, wenn der Schimmel auf der baulichen Substanz beruht ( zum Beispiel weil das Dach undicht ist oder die Wände feucht sind).

 

 

 

Ihrer Schilderung nach heizen sie ordnungsgemäß, sofern ihnen dieses möglich ist.

 

Selbst wenn sie nicht ordentlich heizen würden im Moment, wäre dieses nach ihrer Schilderung darauf zurückzuführen, dass der Vermieter seiner Pflicht zur Reparatur der Heizung trotz ihrer Mängelanzeige nicht nachkommt, womit die Verantwortlichkeit ebenfalls in diesem Fall beim Vermieter liegen würde.

 

Im Ergebnis ist der Vermieter nach ihrer Schilderung also verantwortlich.

 

Sollte ihnen aufgrund der Schimmelbildung also ein Schaden entstanden sein (zum Beispiel an den Möbeln), so wäre der Vermieter ihnen grundsätzlich zum Ersatz dieses Schadens verpflichtet.

 

Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit außerordentlich zu kündigen. In diesem Fall könnten sie auch die Umzugskosten als Schadensersatz geltend machen.

 

 

 

Voraussetzung für eine außerordentliche Kündigung wäre in diesem Fall aber, dass sie ihren Vermieter eine angemessene Frist nachweisbar (unter Zeugen oder per Einschreiben) zur Beseitigung des Schimmels gesetzt haben und er diese Frist erfolglos hat verstreichen lassen.

 

Sofern die Heizung nicht richtig funktioniert insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir uns in der kalten Jahreszeit befinden, wäre alleine deshalb eine Mietminderung gerechtfertigt. Die Höhe der Mietminderung würde sich danach bemessen, wie gravierend der Defekt ist und insbesondere ob sich dieser auf die gesamte Wohnung auswirkt.

 

 

 

Auch aufgrund der Schimmelbildung habe sie einen Anspruch auf Mietminderung.

 

Hierbei kommt es insbesondere darauf an, welche Zimmer befallen sind und wie gravierend die Beeinträchtigung ist.

 

 

 

Sollte beispielsweise die gesamte Wohnung nach objektiven Maßstäben nicht mehr nutzbar sein, so könnten sie die Miete auch vollständig bis zur Beseitigung mindern.

 

 

Da Ihr Vermieter offensichtlich nicht seinen Verpflichtungen nachkommt wäre ihnen zu empfehlen, einen Fachanwalt für Mietrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



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Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244



 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
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